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Thema: Mit 18 immernoch Pubertätsgynäkomastie
Hi,
Ich war hier schon mal zuvor aktiv mit der selben Problemstellung. Und zwar bin ich nun 18 und habe immernoch einen beidseitige Pubertätsgynäkomastie.
Über die Jahre (sind jetzt schon ca. 4) haben sich die beiden Gewebe unter den Brustwarzen geringfügig zurückgebildet. Links etwas mehr und rechts auch ein wenig. Die Drüsen an sich also die Brustwarze ist nach wie vor auf beiden Seiten angeschwollen was optisch extrem störend ist. Ich treibe seit einer Weile auch Kraftsport und bin ziemlich athletisch geworden, jedoch stören die Brüste eben extremst. Ich war seit Ewigkeiten nicht mehr im Freibad oder am See etc... Der Sommer ist natürlich ein Horror für mich.
Nun ist mein Anliegen folgendes:
Soll ich weiterhin auf eine automatische Rückbildung der Gynäkomastie hoffen oder evtl. einen Arzt aufsuchen.(OP, Hormonbehandlung) Meine Eltern wissen nicht wirklich von meinem Problem wodurch ich da natürlich auch nochmal vor einer Hürde stehe. Dieses Problem belastet mich sehr.
LG
Hallo Anonym3,
willkommen zurück bei B4K ...
Ich erinnere mich noch gut an Deine Anfrage und unseren damaligen Hinweis, dass sich eine Pubertätsgynäkomastie in den meisten Fällen (aber halt nun mal nicht in allen) von selbst nach einiger Zeit zurückbildet.
So wie Du das schilderst (und auch 2017 schon mal geschildert hast), hat sich das Ganze ja in der Tat etwas zurückgebildet, aber nicht komplett. Von daher glaube ich, dass es - zumal Du altersmäßig ja auch am Ende der Pubertät stehst - nicht schaden würde, das Ganze einmal einem Arzt zu zeigen und den Verlauf zu schildern, so dass dieser mit Dir gemeinsam über eine evtl. Therapie (wie die dann auch immer aussieht) entscheiden kann.
Du schreibst, dass Deine Eltern nichts von Deinem Problem wissen und das für Dich jetzt noch mal eine Hürde ist. Was sind denn Deine Bedenken, mit Deinen Eltern dazu zu sprechen? Ist Dir das "nur" unangenehm, weil es halt doch ein bisschen um ein persönliches und intimes Problem geht (was ja schon Grund genug sein kann) oder gibt es da noch andere Gründe? Wenn Du magst, kannst Du dazu ja was schreiben ...
Für einen Arztbesuch brauchst Du jetzt ja aber auch nicht zwingend Deine Eltern - Du bist inzwischen ja 18 Jahre alt ... da kannst Du doch mit Deiner Krankenversichertenkarte einfach so mal bei Eurem Hausarzt vorbeischauen - auch ohne, dass Du im Vorfeld mit Deinen Eltern sprichst. Und je nachdem, was bei der Untersuchung herauskommt, kannst Du dann ja immer noch mit Deinen Eltern darüber sprechen - wenn Du denn willst. Könntest Du Dir vorstellen das so zu machen?
Ich freue mich, von Dir wieder zu hören ...
Viele Grüße,
Harald 🙂
Hallo Harald,
Danke für die schnelle Antwort.
Es ist eben ein bisschen unangenehm darüber zu sprechen. Ich denke ich werde zu einem guten Zeitpunkt mal mit meiner Mutter darüber sprechen weil mir das Gespräch mit ihr dann doch angenehmer ist. Wenn ich dann zum Arzt gehe werde ich denk ich das nicht auf eigene Faust machen sondern unter Mitwissen meiner Eltern.
Viele Grüße
Hallo Anonym3,
das ist natürlich die beste Variante ... 🙂
Ich drücke Dir die Daumen für das Gespräch und den Arztbesuch - und wenn Du magst, kannst Du ja mal berichten, wie es gelaufen ist und was er gesagt hat. Und vielleicht klappt es ja dann im Sommer schon mit dem nächsten Schwimmbadbesuch?
Viele Grüße,
Harald 🙂
