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Thema: Unglücklich im Bundesfreiwilligendienst

Eröffnet am 28.09.2012 um 10:07

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Hallo,

zurzeit absolviere ich in einem [u][url='---Vom System entfernt---/index.php?page=']Tierheim[/url][/u] ein Jahr lang den Bundesfreiwilligendienst.

Ich bekomme 200€ im Monat und muss jeden Tag von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr
arbeiten und werde insgesamt wie eine normale Mitarbeiterin behandelt,
d.h. ich muss auch sehr oft am Wochenende arbeiten (nach einem Monat
bereits einen Samstag, ein komplettes Wochenende und einen Sonntag). Und
das obwohl mir gesagt wurde, ich müsse eventuell mal zwischendurch
einen Samstag arbeiten. Die [u][url='---Vom System entfernt---/index.php?page=']Arbeit[/url][/u]
ist zudem sehr anstrengend und insgesamt überhaupt nicht das, was ich
mir von der Arbeit im Tierheim vorgestellt habe. Ich hatte nämlich
gehofft, dass es ein bisschen lockerer und spaßiger ist, da es ein
FREIWILLIGES Jahr ist. Vielleicht war ich dabei auch ein bisschen naiv,
aber enttäuscht bin ich trotzdem.

Für mich ist die Arbeit insgesamt zu anstrengend, da für mich die
Arbeitszeiten auch ein bisschen zu lang ist, zudem wenn man bedenkt, wie
viel Geld ich dafür bekomme. Außerdem stört es mich, dass ich sooft am
Wochenende arbeiten muss, denn ich hab nur am Wochenende für meine
Familie, meinen Freund und meine Freunde Zeit, da ich in der Woche viel
zu müde und kaputt von der Arbeit bin, und diese Zeit würde ich gerne
mit Familie, Feunde und Freund nutzen und nicht arbeiten. Weil an meinen
Ausgleichstagen in der Woche, haben diese kaum Zeit, da sie Arbeiten
oder zur Schule müssen. Die Arbeit da, ist einfach nichts für mich ...

Aber es ist nicht nur das. Ich fühle mich total ausgebeutete und fast
wie eine Sklavin, da ich richtig hart arbeiten muss und das für 200€ im
Monat. Und ich bin insgesamt sehr unglücklich da. Ich stehe jeden morgen
auf und möchte einfach nur weinen (was ich auch oft tue). Jedes mal,
wenn ich nur daran denke, dass ich da wieder hin muss, werde ich total
depressiv. Ich hab öfter mal so depressive Phasen gehabt, aber seitdem
ich da bin, ist es viel, viel schlimmer geworden.

Jetzt weiß ich aber einfach nicht, was ich tun soll. Am liebsten würde
ich im Tierheim aufhören und mir einen normalen Nebennjob oder so was
suchen.

Da ist aber das Problem, dass ich damit meine Eltern und meinen Freund
sehr enttäuschen würde, da sie mich die ganze Zeit total untersützt
haben und für mich da waren, als ich mich dafür entschieden habe, diesen
Bundesfreiwilligendienst zu machen. Das würde mich auch sehr traurig
machen.

Und außerdem machen sie sich sorgen,dass der Abbruch des
Bundesfreiwilligendienstes es mir schwerer machen würde, für nächstes
Jahr einen Ausbildungsplatz zu finden,

da ich ja im Vorstellungsgespräch erklären müsste, warum ich es
abgebrochen habe und dies könnten die Personen, die die Entscheiden wer
den Platz bekommt, ja auch falsch verstehen und mich nicht einstellen,
weil sie denken, dass die Gefahr besteht, dass ich auch die [u][url='---Vom System entfernt---/index.php?page=']Ausbildung[/url][/u] abbreche. Darüber mache ich mir selbst aber auch

Gedanken. Zudem würde es mich selber auch verletzen, wenn ich wüsste,
dass sie enttäuscht von mir sind, da sie die wichtigsten Menschen in
meinem Leben sind und ich nicht möchte, dass sie von mir enttäuscht
sind. Ich möchte es ihnen gerne recht machen.

Leidersind meine Eltern zurzeit im [u][url='---Vom System entfernt---/index.php?page=']Urlaub[/url][/u], deswegen kann ich nicht mit ihnen reden, deswegen schreibe ich erstmal hier.

Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich bin für jeden hilfreichen Tipp dankbar.

Danke schonmal,

Nala33

hallo

eigentlich müsstest du jahr mindestens 400$ euro im monat

mfg

opfer2000

Hallo,

von 400€ weiß ich nichts ... Ich bekomm auf jeden Fall nur 200€ im Monat.

lg Nala33

Hallo Nala33,

ich bin Christiane und werde versuchen, dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 🙂

Um zu erst einmal die Sache mit dem Geld zu klären: Auf der Hompage des Bundesfreiwilligendienstes steht nur, dass der Arbeitgeber ein Taschengeld selber festlegen kann. Das heißt, dass es keine feste Regelung gibt, wie viel Geld man im Monat bekommen muss. :S

Ich selber habe auch ein freiwilliges soziales Jahr gemacht und kann gut verstehen, dass es wirklich sehr sehr viel Arbeit ist für sehr wenig Geld ist. Aber denk nochmal darüber nach, warum du dich damals FÜR den Bundesfreiwilligendienst entschieden hast?

Hast du schon mal versucht mit deiner Chefin zu sprechen? Vielleicht ist ihr gar nicht so bewusst wie sehr dich die viele Arbeit und die Wochenenddienste belasten? Vielleicht gibt es die Möglichkeit, eine gemeinsame Regelung zu finden, z.B. dass ihr euch auf 1 oder 2 Samstage im Monat einigt und die restlichen Wochenenden gehören nur dir? 😉

Wo ich dich beruhigen kann ist, dass das Abbrechen des Freiwilligendienstes sich stark auf deine Ausbilung ausüben würde. Erstens hast du dich FREIWILLIG entschieden das zu machen. Und zum anderen: Was würde dagegen sprechen dir einfach eine neue Stelle zu suchen, die dir vielleicht besser gefällt? Man kann Vertäge im BUFDI schon ab einem halben Jahr machen, sodass du vielleicht keine Lücke im Lebenslauf hast und doch noch deine Erfahrungen sammeln kannst 🙂

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen,

Liebe Grüße,

Christiane