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Thema: @Whisper, @Sofia, @Konny, @Julia B.

Eröffnet am 02.06.2021 um 20:03

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Guten Morgen liebe Lady,

Ja, ich verstehe absolut was du meinst, aber ich finde gut, dass das Bestrafen schon nachlässt. Wie geht's dir denn die letzten Tage? Ist es wieder schwer, standhaft zu bleiben oder kann dich die Ferienbetreuung etwas ablenken?

Ich weiß, dass Aufgeben eine Option ist, die du nicht nutzen möchtest und auch ausgemacht hast, dass du sie nicht nutzen wirst. Und das finde ich auch gut. Ich meinte auch eher, dass ich es verstehen kann, dass diese Option in deinem Kopf herumschwirrt, denn es ist die einzige Option, die uns niemand "wegnehmen" kann, deswegen ist es verständlich, wenn sie auch immer mal wieder zeigt, dass sie da ist. Weißt du, viele Optionen die wir haben hängen auch von anderen Menschen ab, Therapie, Beratung usw braucht einen Gegenpart. Aber es gibt eben Optionen, da brauchen wir keinen anderen. Wenn etwas nur unsere eigene Entscheidung ist kann man es uns nicht nehmen. Vielleicht hab ich es diesmal geschafft es besser zu formulieren.
Doch egal welche Optionen wir haben, am Ende ist das wichtigste, wofür wir uns letztendlich entscheiden. Wir haben die Wahl. Es ist unsere Entscheidung. Ich hab die letzten Wochen auch sehr mit mir gekämpft, konnte und wollte keine Entscheidung für irgendeine Seite treffen. Wenn alles nur noch dunkel ist ist Aufgeben manchmal so unglaublich nah. Und ehrlich gesagt wusste ich in diesem Tal auch nicht, ob ich es wieder raus schaffe. Ich war dem Aufgeben näher als ich es zugeben möchte. Doch ich bin immer noch hier. Und das war meine eigene Entscheidung. Niemand konnte es mir abnehmen, niemand konnte mich zwingen, meine Entscheidung so zu treffen, wie ich es getan habe. Und egal wie schwierig es ist... Ich habe entschieden, dass Aufgeben keine Option mehr sein darf. Für mich ganz persönlich. Und ich würde mir von Herzen wünschen, dass du es auch schaffst, Aufgeben von der Liste deiner ganz persönlichen Optionen zu streichen. Sodass die Frage nicht mehr ist, Aufgeben oder kämpfen. Sondern [b]wie[/b] Kämpfe ich. Wo ist mein Weg.
Ich würde dir gern erklären können wie ich zu der Entscheidung kam... Doch leider kann ich es nicht. Ich kann es nicht erklären. Ich denke, dass es sich auch für jeden anders anfühlt oder gestaltet. Dass jeder einen anderen Anreiz braucht um diese Entscheidung so zu treffen.
Kannst du mir erklären, warum Klinik oder Therapie für dich grad außer Frage stehen? Ist es, weil du wegziehen möchtest und jetzt niemand bei dir suchen magst, wenn du dann eh weg gehen solltest? Oder lehnst du es aus anderen Gründen ab?
Dass du mit deiner ehemaligen Betreuerin reden möchtest finde ich gut, ich hoffe sie hat bald Zeit für dich

Wir sind immer hier Lady, wir sind für dich da. Wir kämpfen mit dir. Du musst das alles nicht alleine schaffen :-h wir werden einen Weg für dich finden da bin ich mir sicher. Gib nicht auf!

Alles Liebe
Whisper

Hallo Liebe Whisper,

also ehrlich gesagt ist es die letzten Tage wieder schwerer. Gestern war es besonders schwer. ABer es ging nicht, ich habe aktuell Mamas Hund, weil meine Mama im Krankenhaus ist und sie hängt so stark an mir im Moment...

Danke für deinen erneuten Erklärungsversuch. Ich glaube, jetzt habe ich es besser verstanden. Ich stelle diese Option auch immer wieder in Frage... Im Moment schwankt es sehr stark, ob sie da ist oder eben nicht. Das kommt ganz darauf an, wie der Tag ist, was passiert und vor allem was zu Hause ist. Heute habe ich zum Beispiel die Zusage für das Stipendium bekommen. (Das war sie am Freitag übrigens wirklich). Es ist nicht so, dass ich da komplett durchatmen kann, weil ich da immer noch auf die Nachricht wegen dem Bafög Antrag abwarten muss. Da warte ich allerdings noch auf unterlagen von der Krankenkasse und der Schule... Das hätte schon längst da sein sollen... Ich frage da jetzt aber noch mal nach... Erst wenn ich vom Bafög Amt eine Rückmeldung bekommen habe, zeigt sich, ob ich eine Erhöhung bekomme... Meine Oma meinte da gleich wieder, dass ich ja dann jetzt nach einer Wohnung suchen kann. Sie versteht aber nicht, dass ich mit 300 Euro keine Miete und kein Lebensunterhalt bestreiten kann.... Aber sie will mich los werden.. Wenn dann aber mal wieder etwas mit dem Internet ist oder sonst irgendwas gemacht werden muss, dann bin ich gut genug dafür.... Oder wenn sie jemanden suchen bei dem sie ihre schlechte Laune raus lassen können..

Nein, es ist nicht unbedingt, weil ich wegziehen möchte, es ist hauptsächlich der Grund, dass ich nicht möchte, dass meine Familie das nicht mitbekommt, weil ich weiß, dass sie das nicht akzeptieren werden.. Sie würden mich immer wieder fragen wieso und nicht verstehen, wenn ich sage, dass es mir nicht gut geht. Sie würden sagen, dass ich wieder Übertreibe und mich nicht so anstellen soll, so wie es immer ist.

Gestern Abend saß ich weinend in meinem Bett, als ich hoch kommen sollte, aber weil meine Augen so rot waren, konnte ich das nicht machen und bin erstmal duschen gegangen. Weinen wird in meiner Familie nicht toleriert. Auch als Kind durfte ich nicht weinen. Ich wurde dann immer in meine Zimmer geschickt.

Liebe Grüße
Lady

Guten Abend meine Liebe 🙂

Ich wollte dir noch schnell antworten. Ich hab mich so sehr für dich gefreut, als ich gelesen hab, dass es mit dem Stipendium geklappt hat! Super! Ich freu mich wirklich sehr für dich (-:
Ich hoffe auch, dass du dich trotz der Zweifel noch, die ich verstehen kann, darüber freust. Da ist schonmal die erste große Hürde genommen. Klar, 300€ werden zum Leben und für Miete nicht reichen, da brauchst du noch andere Gelder. Ich hab gerade überlegt, was es für Alternativen noch gibt, wenn du das Bafög nicht genehmigt bekommen solltest. Wie sieht es denn mit Unterhalt von deiner Mutter aus? Ich weiß auch nicht genau, ob du noch Anspruch auf Kindergeld haben wirst, das wäre auch noch eine Idee. Auch über Wohngeld könntest du dich informieren. Dennoch drücke ich dir natürlich weiter die Daumen, dass nun auch noch der Bafög Antrag klappt und damit dann auch noch die 2. Hürde genommen ist.
Ich kann nachvollziehen, dass es dich trifft, dass dir wieder so deutlich gezeigt wird, dass man dich "loswerden" möchte. Dennoch hoffe ich, die Schritte die du vorwärts gehst mögen dich ein bisschen über diese fiesen Kommentare hinweg tragen und dir einen kleinen Panzer für ihre Bemerkungen geben, sodass sie dich nicht so treffen sondern an diesem abprallen. Ich hoffe, dass unsere Worte, dass du wertvoll und gebraucht und gemocht bist in solchen Momenten auch in deinem Kopf anklopfen und zeigen, dass sie da sind.

Ich kann auch verstehen, dass das Aufgeben gerade an dunklen Tagen immer wieder anklopft. Dass es nicht leicht ist, sich endgültig dagegen zu entscheiden, fühle ich selbst auch. Man muss es sich immer und immer wieder selbst sagen. Auch bei mir klopft sie immer mal wieder an, selbst wenn ich ihr sage, dass sie gehen soll. Ich muss es mir selbst auch immer und immer wieder sagen. Ich denke man muss sich selbst immer wieder darin bestärken dass es kein Weg mehr für einen ist und sie immer wieder in die Schranken weisen, bis sie lernt, fern zu bleiben. Ich hoffe du verstehst wie ich das meine.

Noch kurz zum Thema Therapie. Und ich möchte im Vorweg sagen, dass ich das keinesfalls negativ meine oder irgendwie abwertend für deine Sicht...ich möchte nur wiedergeben, wie ich das sehe. Das erste was mir in den Kopf geschossen ist als ich deine Worte dazu gelesen hab war, dass die Begründung, dass es nicht von deiner Familie akzeptiert werden würde, wenn du eine Therapie machst, aus meiner Sicht kein Grund dagegen ist. Erstens müssen sie es ja gar nicht wissen. Du bist alt genug diese Entscheidung alleine zu treffen, sie erfahren davon nichts, du hast ja dann nicht plötzlich ein Schild um den Hals auf dem steht "ich gehe zur Therapie". Klar, wenn du in eine Klinik gehst würden sie es merken, dass du weg wärst. Aber auch da wärst du ihnen keine Rechenschaft schuldig. Sie müssten nicht mal wissen wohin du gehst. Du könntest einfach gehen und auch dann in der Klinik mit den Sozialarbeitern die es meines Wissens nach dort gibt einen Plan erarbeiten wie deine Wohnsituation dann nach der Klinik aussehen wird. Sie würden nur erfahren, was du ihnen erzählst... Und wenn man mal ganz ehrlich ist, mit welchem Verhalten dir gegenüber hätten sie sich diese Auskunft über dich, dein Leben und dein Befinden verdient? Haben sie sich durch ihre bedingungslose Fürsorge und Liebe dir gegenüber dieses Vertrauen von dir verdient, dass sie es erfahren dürfen? :#) ich denke die Antwort weißt du selbst.
Was mich auch direkt zu meinem zweiten Punkt bringt... Du schuldest ihnen nichts. Egal was du tust, tu es für dich!! Für dich und nur für dich alleine! So hart es ist, es interessiert sie doch eh nicht, wie es dir geht... Wenn du am Boden bist, treten sie doch nach. Sie achten nicht auf dich, deswegen musst du es selbst tun. Liebe Lady, ich weiß, wie schwer es ist den Menschen den Rücken zu kehren, die die Familie sind. Man will ihnen gefallen... Man wünscht sich so sehr sie mögen einen lieben und verstehen... Man möchte so sehr, dass sie einen akzeptieren, für einen da sind. Man sucht immer und immer wieder nach einer Aufmerksamkeit und Liebe, die man sich so sehr wünscht. Egal wie oft man enttäuscht wurde. Man will doch nichts anderes als ihnen zu gefallen. Jemand sein, auf den sie stolz sind. Auch wenn man weiß, dass man keine Chance hat. Das Aufzugeben tut unendlich weh... Und es ist fast unmöglich. Aber eben nur fast. Du musst dich endlich davon lösen es ihnen recht machen zu wollen. Tu was [b]DU[/b]brauchst und wenn es professionelle Hilfe ist dann hole sie dir. Für [b]DICH[/b]! Für [b]DEIN LEBEN[/b]!

Ich weiß es ist schwer es so zu empfinden. Und ich bin mir sicher in deinem Kopf sind jetzt einige Gegenworte gegen meine Worte. Wenn du magst, dann schreib sie mir, ja?
So viel zu kurz, jetzt ist es doch eher lang geworden B-) ich hoffe meine Worte waren nicht zu direkt und ich bin dir nicht zu nahe getreten und du kannst etwas verstehen, wieso ich sie dir schreibe.
So, jetzt mach ich aber wirklich mal einen Punkt.

Ich wünsche dir ein paar hellere Stunden
Alles Liebe
Whisper

Hallo meine Liebe,

ich finde es wirklich lieb von dir, dass du dich da für mich freust. Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht, ob ich mich da so freuen kann. Aktuell ist meine Mutter im Krankenhaus. Sie wurde jetzt schon zwei Mal operiert. Ich hoffe wirklich, dass es ihr bald besser geht... Irgendwie hat mich das Telefonat mit ihr heute traurig gemacht, weil ich ihr angehört habe, dass sie auch irgendwie traurig ist und das macht mich dann traurig.

Fallst das Bafög nicht genehmigt werden sollte, meinte sie, kann noch mal über einen Erhöhung nachgedacht werden. Sie haben es jetzt nur nicht so hoch angesetzt, damit das keinen Einfluss auf den Bafög Antrag hat. Unterhalt kann mir meine Mutter nicht zahlen. Im Moment ist es eher so, dass sie mich immer wieder nach Geld fragt, weil sie nicht genug hat. Und ja, eure Worte sind auch immer wieder in meinem Kopf. Es ist nur schwer, sie dann auch stärker werden zu lassen, weil die negativen Gedanken dann stärker sind. Aber ich versuche es immer wieder.

Ich weiß aber nicht wie ich das anstellen soll. Meine Großeltern und vorallem meine Oma möchte immer alles im Detail wissen. Sie will mich kontrollieren. Sie ist beleidigt, wenn ich es ihr nicht sage... Damals war das einfacher, auch mit der Beratung. Ich bin da meist direkt nach der Schule hin und habe meiner Mutter dann gesagt, dass ich mich noch mit Freunden in der Stadt treffen. Sie hat da dann auch nicht so sehr nachgebohrt, ihr hat das gereicht. Manchmal habe ich dann auch gar nichts gesagt und das war okay. Oder zu der Therapeutin bin ich auch oft vor der Schule gegangen, meine Lehrerin wusste da Bescheid.... Wenn meine Großeltern oder sonst irgendwer in meiner Familie das herausfinden würden, dann würde sie sagen, dass ich übertreibe, das nicht brauche und abbrechen soll.... Ich kann meiner Familie nicht von SVV erzählen. Es geht gerade einfach nicht. Ich schaue, wenn ich eine eigene Wohnung habe, schaue ich nach einer neuen Therapeutin oder einem Therapeuten. Solange darf ich ja auch noch hier sein.... Vielleicht ist meine Argumentation für dich nicht nachvollziehbar, aber für mich sind das gute Gründe...

Liebe Grüße
Lady

Hey Lady,

Das mit deiner Mutter tut mir leid, ich hoffe es geht ihr bald wieder besser und deine Sorgen können da nachlassen. Ich kann auch verstehen, dass sich dadurch etwas die Freude trübt.

Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, wenn ich versuche, mich in deine Lage zu versetzen. Und ich möchte dir auch nicht meine Sichtweise "aufschwatzen". Von außen betrachtet sind verschiedene Möglichkeiten einfach leichter zu erkennen. Wenn es für dich keine Option ist dann ist das vollkommen in Ordnung. Ich wollte dir nur schreiben, wie ich das sehe.

So, jetzt aber zu einem fröhlicheren Thema 🙂
Meine Liebe Lady, ich wünsche dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag! *stellt einen Kuchen auf den Tisch*.
Ein weiteres Lebensjahr mit Höhen und Tiefen, Lachen und Weinen, Tiefsinnigkeit und Blödsinn, Neuem und Altbewehrtem auf der Achterbahn des Lebens ist vergangen. Was gut war, Erinnerungen, die dich zum Lächeln bringen, Menschen, die dir gut tun sollst du aus diesem Lebensjahr behalten. Sie sollen dich auch weiterhin zum lächeln bringen! Was schlecht war, nicht so gut lief, dich zum (ver)zweifeln gebracht hat soll in deiner Erinnerung kleiner werden. Es hat seine Aufgabe bereits erfüllt, es wird nicht mehr gebraucht. Denn alles, was uns kämpfen lässt, formt uns zu den Menschen, die wir sind. Und der Mensch, der du bist, bist du bereits.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein Lebensjahr voller schöner Momente, neuen Begegnungen, Halt, Wärme, Liebe und Geborgenheit. Ein Jahr voller Mut, Kraft und natürlich Gesundheit. Ein Jahr, das die Person, die du bist, mit so viel Positivem zum strahlen bringen wird.
Ich hoffe sehr, du feierst heute die wundervolle, einfühlsame, hilfsbereite, lustige, humorvolle, faire, manchmal verrückte, tiefsinnige, starke, mutige und kämpferische junge Frau, die du bist!
Ich wünsche dir einen tollen Geburtstag!
Liebe Grüße
Whisper

Hallo meine Liebe,

vielen Dank für deine lieben Text! Ich habe mich sehr darüber gefreut, vielen lieben Dank. Ich schätze es sehr, dass du dir da so viel Mühe gegeben hast.

Es ist heute irgendwie sehr schwer etwas positives in diesem Tag zu sehen.... Ich bin gerade wieder so Mutlos, Kraftlos, Hoffnungslos... Das Thema von gestern Abend kommt wieder auf, die Sorgen um meine Mutter werden nicht weniger, weil sie jetzt noch mal operiert werden muss.... Ich mag einfach nicht mehr...

Lady

Hallo meine Liebe Whisper ♡

ich bin nocht so kreativ und einfallsreich wie du bei dem Text an mich. Aber ich geb mir Mühe ein halbwegs guten Text zu schreiben.

Ich wünsche dir zu deinem Eherentag heute alles alles liebe und erdenklich gut und Darüber hinaus!
Du bist ein wundervolle, liebevolle junge Frau mit so viel Herz ♡ Ich bin so unfassbar froh, dass es dich gibt und wir uns hier begegnet sind. Ich wüsste nicht, was ich ohne dich hier noch machen würde. Bleib so wie du bist, egal was andere dir sagen und einreden wollen. Du bist du und genau richtig so, du bist einzigartig wunderbar ♡♡.
Genieße den Tag und lass dich dieses Wochende mal ordentlich verwöhnen. :-h

Liebe Grüße
Deine Lady

Hey Lady,

Danke dir für deine lieben Worte, ich hab mich sehr darüber gefreut! :-h

Alles Liebe
Whisper

Hi ihr,

ich habe wieder einen neuen Text geschrieben, meine Gedanken aufgeschrieben. Passt einwenig zum Chat am Abend...

Es ist kurz vor Mitternacht, ich liege im Bett und denke nach. Ich denke an eure Worte. Wie ihr euch wieder permanent über mich beschwert und denkt, ich bekomme das nicht mit. Ihr sagt, ich bin zu viel, ich bin eine Last und muss weg. Ihr wollt, dass ich gehe.
Denke daran, wie Freunde mich versetzen. Wie ich immer für sie da bin, wenn sie mich brauchen. Aber jetzt brauche ich sie und dann ist niemand da. Tränen laufen über die Wangen, mein Magen verkrampft und die Zweifel werden laut. Zweifel darüber, ob ich wirklich noch hier sein sollte, Zweifel darüber, ob es wirklich jemanden gibt der oder die mich mag, sich für mich interessiert und der oder die sich darüber freut, dass ich da bin. Ich frage mich, ob es wirklich eine Option ist weiter zu kämpfen. Besserung ist in Sicht, aber wann wird sie eintreten? Wann wird wirklich alles besser, erträglich, annehmbar? Meine Kraftreserven sind erschöpft und ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr

Eure Lady

Und wieder ein neuer Text...

Es ist wieder spät. Ich sitze im Bett und das Einzige an das ich denken kann sind neue Wunden. Neue Schnitte. Ich habe alles versucht, damit der Druck besser wird. Alles benutz was ich habe... Doch der Druck ist noch immer da. Der Blick lastet auf der Klinge und in mir drinnen tobt ein Kampf. Es ist wie der Kampf zwischen Harry Potter und Lord Voldemort im letzten Teil von Harry Potter. Ein Kampf um Leben und Tod. Nur dass Harry diesen Kampf wirklich zu verlieren scheint... Das Happy End scheint auszubleiben. Also was tu ich, damit ich diesen bereits verlorenen Kampf doch nicht verliere? Kann ich tricksen? So wie Harry? Bin ich eine Kämpferin, so wie er ein Kämpfer? Wird es ein Happy End geben oder bleibt es tatsächlich aus?