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Thema: kann seit langem keine gute Laune mehr zu lassen
Hey,
bei Antidepressiva darf man auch nicht von einem sofortigen Erfolg, oder einer schnellen Besserung der Lage, ausgehen. Antidepressiva wirken oft erst nach einer ganzen Weile.
Das darf man dabei auch immer nicht vergessen.
Ich persönlich finde einen gesunden Egoismus auch gar nicht schlecht. Und eventuell könnte dir das auch helfen, viele Dinge nicht so schlimm zu sehen.
Woran denkst du, liegt es denn damit die Leute nicht gern was mit dir unternehmen möchte?
Naja es gibt schon echte Liebe, und auch du wirst sie irgendwann finden.
Warum verärgert dich die Liebe so?
Ich kann gut verstehen, damit du nicht darüber reden möchtest. Das ist auch vollkommen in Ordnung.
Was könnte dich denn von den Suizidgedanken wegbringen?
Das macht mir nämlich schon erhebliche Sorgen.
Das dich das Leben viel Kraft kostet kann ich gut nachvollziehen. Allerdings hat das Leben dennoch einen Sinn. Du siehst ihn vielleicht noch nicht, aber es gibt ihn.
Lg
Hi,
Ich weiß, dass das Antidepressiva zu Beginn auch 'ne Weile braucht, wir beginnen mit 20mg Citalopram, dass ,man über die Wochen auf 40mg langsam steigert, wird evtl so über 6 Wochen dauern, bis die gewünschte Wirkung erfolgt.
Ich habe auch angefangen egoistischer zu werden, das heißt ich nehme mir weniger Zeit für andere, unterbreche meine Tätigkeiten nicht mehr für 'ne Unterhaltung oder sonst was. Ausnahmen mache ich da schon, wenn es dringend für jemanden ist.
Die Menschen sind genervt von mir und meiner Art. Nervig, pussymäßig, immer unzufrieden, so bin ich für alle.
Den Leuten ist es auch egal, dass ich deprimiert bin von meinem Leben. Mich aber noch zusätzlich auszugrenzen, sich dann aber über meine Reaktion wundern, geht mal gar nicht. (Waren sauer, dass ich halt die WhatsApp Gruppe verlassen habe usw. Will aber auch nicht darüber ins Detail gehen, wenn es ok ist.)
Das mein Charakter sich verändert hat, ist mir auch bewusst, hab für "Die erste Liebe" mich selbst innerlich so massakriert, dass es unerträglich ist, mit sich selbst beschäftigt zu sein. Nein, es ist keine Schizophrenie oder sowas, aber man steht sich selbst im Weg, und zwar mächtig.
Ich hasse die Liebe einfach, weil sie mich zerstört hat und mir nur geschadet hat. Alle um mich herum sind glücklich, geben mit ihrem Liebesleben an, haben Sex, sind beim anderen Geschlecht halt sehr gefragt.
Und bin ich dann mal wieder nur zu der gute Freund dem man alles erzählt, sich aber nicht interessiert wie sehr es mich kränkt von Geschichten zu hören, die mir nicht mal im Traum wahr werden könnten.
Trotzdem, dass ich nie eine Beziehung bin ich nur zum 1.Kuss gekommen, deprimiert mich auch ziemlich wenn alle einen hysterisch ansehen, dass man bis heute noch Jungfrau ist. Warum die Leute auch darüber Witze machen, verstehe ich nicht, kränkt mich jedoch als Typen, da es den Anschein macht, dass mich deshalb die Mädchen so ansehen, als wäre ich 'ne Art Sonderfall.
Natürlich darf ich mir keinen Druck bei sowas antun, aber ich habe zu große Angst entweder alleine zu bleiben oder verletzt zu werde. Keine Ahnung wie oft ich schon Körbe bekommen hab, aber alleine wenn ich schon daran denke, mit 17 nichts erreicht zu haben, steigert sich etwas in mir, dass mir sagt, ich sollte mich ritzen oder gleich umbringen.
Habe leider auch die Erfahrung damit gemacht, dass Frauen eben auf "reifere" und "angesagte" Kerle stehen, die unter anderem auch Erfahrungen haben in Beziehung und was noch dazu gehört.
Klar ist auch, dass ich mit meiner Haltung auch keine Freundin finde, ich kann mich selbst nicht mal leiden und die Leute haben Angst vor mir, da meine Aura förmlich nur aus Gewaltbereitschaft, Missgunst und Abneigung gegenüber allen besteht.
Das ist auch so ziemlich der Grund, warum ich mich umbringen möchte. Es ist zu schwer sich zu ändern und das alles zu akzeptieren, meine Fehler sind so gravierend, dass ich es sogar vorziehen würde vielleicht auch meine Stadt zu verlassen. Wenn ich mich dann töten sollte, würde es sowieso kaum auffallen und es wäre auch niemand da, der mich davon abhalten würde.
Ich weiß nicht, wozu ich eigentlich noch lebe. Das Leben ist vielleicht schön, einfach war und wird es auch nie sein, aber dennoch ist mein Lebenswille so ziemlich am Arsch. Vermutlich werde ich nie wieder mehr so sehr Vertrauen in Menschen fassen und bleibe auch allein. Meine Schule läuft gar nicht mehr, ich interessiere mich für das Zeugnis kaum noch, egal wie sehr ich mich bemühe mitzumachen, ich bin damit überfordert.
Im Moment gibt es nichts und niemanden, der mich von den suizidalen Gedanken wegbringen könnte, an jemanden zu glauben ist einfach nicht machbar.
Hey,
wie lange nimmst du die Antidepressiva denn jetzt schon?
Ich finde dein Egoismus hat ein gutes Maß. Wenn das so für dich in Ordnung ist, dann behalt es auch so bei.
Wenn du sagst das Leute dich für nervig, pussymäßig usw. halten, ist das dann das was sie zu dir sagen oder das was du denkst, wie sie dich finden?
Du musst hier nichts erzählen was du nicht möchtest. Das ist vollkommen in Ordnung. Du musst auch nur Dinge von dir Preisgeben, die du mit dir vereinbaren kannst und für in Ordnung hältst.
Ich bin lese mir trotzdem alles durch und bin auch definitiv für dich da, ganz egal worum es geht.
Ich möchte dir gern dazu sagen, dass besonders viele Menschen das Gefühl haben, sich selbst im Weg zu stehen. Auch Leute die dich vielleicht nicht mögen, haben große Selbstzweifel und wissen im Leben oft nicht weiter. Das darfst du dabei auch nicht vergessen.
Das dich die Liebe von anderen nervt, weil sie es jedem unter die Nase reiben, ist mehr als verständlich. Allerdings sollte das nicht dein allgemeines Denken über die Liebe beeinflussen. Denn Liebe ist trotzdem eine starke und große Sache.
Du bist jetzt 17. Damit du noch keinen Sex hattest, mag für deine Mitschüler eventuell komisch sein. Das ist es aber absolut nicht. Es gibt auch Männer die erst mit Mitte 20 ihre Jungfräulichkeit verlieren. Das sollte man nicht so eng sehen.
Mal angenommen es gäbe jetzt ein Mädchen, das sich für dich interessiert. Würde es dir dann besser gehen?
Du solltest mit deinem Alter auch nicht solche Gedanken haben wie: "was ich schon erreicht hab". Das ist absoluter Quatsch. Du hast noch dein ganzes Leben vor dir, und einen Haufen Zeit Dinge zu erreichen und zu erleben. Du solltest dir da einfach nicht solchen Stress machen. Auch wenn die Angst groß ist.
Bist du denn Gewaltbereit?
Wenn du dich selbst nicht leiden kannst, warum änderst du dann nicht die Sachen an dir, die dich selbst stören?
(Ich weiß dass es erst mal einfacher klingt, als es ist)
Dass du in eine andere Stadt ziehen möchtest um dich selbst zu töten bedeutet allerdings auch, damit es, dort wo du jetzt bist, Leute gibt, denen du auffällst und auch wichtig bist.
Ich denke dass für dein Leben eine Selbsttötung auch nicht sinnvoll wäre. Eigentlich bist du ein sehr cleverer Mensch und du kannst in deinem Leben wirklich viel erreichen. Willst du darauf verzichten weil es Leute gibt die einfach scheiße sind? (Entschuldige meine Ausdrucksweise)
Willst du auf Liebe, zärtlichkeiten und enge Freundschaften verzichten nur weil es jetzt nicht läuft?
Du hast recht, das Leben ist schön! Dass es einfach ist, hat jedoch niemand behauptet. Es wird immer eine Herausforderung sein, doch es lohnt sich doch um das zu kämpfen was man möchte.
Darf ich fragen in welche Klasse du jetzt gehst?
Lg
Guten Abend,
ich bekomme erst ab dem 16.07 das Antidepressiva, hab im Moment halt nur das Johanniskraut parat, ist aber nicht wirklich hilfreich.
Würde mal sagen es teilweise so, zu einem sagen es mir die Leute, andere lassen eher Taten sprechen und "verbannen" mich aus ihrem Umfeld, akzeptiere ich aber auch vollkommen.
Am liebsten würde ich auch dieses Thema Partnerschaft aus dem Leben schaffen, zumindest so, dass es mich nicht dermaßen kränkt. Es geht mir halt darum, vielleicht niemals jemanden an meiner Seite zu finden, zu Mal weiß ich wie es sich anfühlt mit einem Mädchen an der Seite zu schlafen und wieder aufzustehen, aber jeden Abend dann daran zu denken, wie unangenehm es ist alleine zu sein, trifft einen innerlich auch ziemlich.
Ob sich was an meiner Lage ändert, wenn sich ein Mädchen für mich interessiert, kann ich nicht beurteilen. Einerseits wünsche ich es mir wirklich sehr, aber es gibt halt keine die es tut. Habe den Kontakt zu einer guten Freundin auch eingeschränkt, da ich es vermeiden möchte, das dort Gefühle entstehen. Wir bleiben Freunde und möchten auch keine tiefere Bindung zu einander pflegen.
Ich war lange Zeit bereit dazu etwas aus dem Raster zu fallen, hab mich in Kreisen aufgehalten in dem Drogen und eben auch Gewalt dazu gehört haben, bin jedoch auf Distanz in friedlicher Weise zu den Menschen gegangen.
Im Endeffekt bin ich bereit vieles aufzugeben, auch wenn ich innerlich förmlich daran verrecke niemanden an meiner Seite zu haben.
Besuche im Moment die 11.Klasse einer Höhere Handelsschule, plane jedoch nichts auf diesem Bereich und schaue (falls ich bis dahin noch leben sollte und mein Leben wieder etwas besser läuft) im sozialen Bereich zu arbeiten um anderen Menschen zu helfen.
Lg
Hey,
ja das kann ich verstehen. Warum bekommst du die Antidepressiva erst dann? Für mich hört sich dein Fall ja doch ziemlich "schnellhandlungsbedürftig" an.
Das ist ok für dich? Ich finde es eigentlich ziemlich hart. Wirst du denn auch gemobbt oder meiden die Leute dich? Wobei meiden ja auch schon Mobbing sein kann.
Ich kann gut verstehen, damit dich das wirklich kränkt. Vor allem weil alle andere das eventuell schon haben. Allerdings gibt es immer 2 Seiten einer Medaille und das sollte man nicht vergessen!
Hast du denn vielleicht schon mal, auf einem anderen Weg versucht, ein Mädchen kennenzulernen? Z.B. Online, Mädels einfach angesprochen usw.?
Ja ich habe gelesen, damit du schon mal gekifft hast. Darf ich fragen wie es dazu kam und wie du dich dabei gefühlt hast?
Vielleicht könntest du ja so als ersten Schritt versuchen, dich erst mal selbst zu Lieben. Das heißt unter anderem damit du selbst versuchst, besser mit dir umzugehen, und Dinge, die du an dir nicht magst, vielleicht änderst.
Allerdings bedeutet dies auch damit du erst mal ernsthaft über dich selbst grübeln musst. Das kann teilweise sehr schmerzhaft und hart sein.
Dass du in einem sozialen Beruf arbeiten möchtest, überrascht mich nicht. Es ist oft so dass Menschen die vieles erlebt haben, so einen Berufsweg gehen.
Allerdings ist es bei dir trotzdem sehr spannend.
Mal angenommen du würdest jetzt schon als Sozialpädagoge arbeiten und jemand hätte solche Probleme wie du, was würdest du ihm denn dann Raten?
Mich würde noch tierisch interessieren ob du eigentlich Hobbys hast?
Lg
Hi,
es ist so, dass die Psychologen im Februar mit mir der selben Meinung waren, dass es nicht mehr nötig sein wird, deshalb ist auch dieses ganze Thema dann auch aus der Welt gekommen. Im April fing die ganze Geschichte mit meinen Selbstmordgedanken zum ersten Mal an.
Mir ist es ehrlich gesagt egal geworden, ich zeige den Leuten mittlerweile auf meine grausame Art, langsam und schmerzhaft wie sehr ich eigentlich darüber enttäuscht bin. Fange ebenso an, die Leute zu meiden, antworte kaum noch auf ihre Fragen, starte meine Onlinespiele mittlerweile auch alleine.
Ich versuche es einfach zu vergessen. Mädchen anzusprechen lief meistens drauf hinaus, dass ich entweder:
-nur der nett und gute Freund bin
-der den man direkt korbt oder halt wie mit meiner ersten Liebe, total verarscht werde.
Hab mit knapp 16 meinen ersten Joint geraucht, habs einfach getan weil ich keine Lust mehr auf Alkohol hatte und an andere Drogen wollte ich nicht dran und traue mich auch heute an nichts "stärkeres" als Marihuana. Rauche auch seit dem ich 13 bin und mit 16 halt ziemlich oft. In letzter Zeit kaufe ich vllt 1 Schachtel im Monat und rauche nur an Wochenenden.
Es war halt mal was anderes mit dem Kiffen, hab angefangen mehr nachzudenken, Lebensweisheiten, Texte und alles andere gesammelt. Leider auch nach der "Trennung" sehr viel gekifft, 21 Tage am Stück in den Sommerferien, teilweise bis zu 2g pro Tag. Das meine Depressionen daher kommen mag gut sein, kann es aber nicht wirklich nur aufs Kiffen schieben.
Schmerzen empfinde ich kaum noch, es nur die blanke Enttäuschung die einem weh tut. Sei es nun, dass ich keine Freundin habe, keinen festen Freundeskreis mehr oder das ich halt mit mir nicht zurecht komme.
Diese Frage kann ich mir im Moment selbst nicht beantworten, wüsste ich die Lösung, wäre ich vermutlich schon längst zufrieden mit mir.
Meine Hobbys sind im Moment auch ziemlich beschränkt, wollte mich in den Ferien wieder mehr im Sport betätigen und mit der Musik wieder auseinander setzen. Ansonst verbringe ich meistens 5-6 Stunden am Tag vor dem PC oder schlafe den ganzen Tag, wenn ich wieder total K.O. bin.
Lg
Hey,
achso ok, das versteh ich. Aber deine Selbstmordgedanken halten ja doch schon ziemlich lange an.
Würdest du sagen dass sie mit der Zeit stärker geworden sind?
Eigentlich sehr schade damit du die Menschen so generell aus deinem Leben verbannst ohne ihnen eine wirklich Chance zu geben.
Aber wenn du, durch solche Sachen, besser damit umgehen kannst, ist das auch vollkommen ok.
Eigentlich geht es im Leben nur darum, glücklich zu sein, auf sich selbst zu Achten und zu schauen wie man seine eigenen Bedürfnisse befriedigt. Das klingt erst mal sehr egoistisch, ist es aber nicht.
Aber das vergessen, klappt ja dennoch, nicht sehr gut. Jetzt wo ja momentan WM ist könnte man die Gelegenheit z.B. auch nutzen um nette Mädels kennenzulernen. Es gibt ja eine Menge Wege. Ich möchte dich hier aber auch zu nichts drängen. Im Endeffekt musst du selbst entscheiden wie du das alles möchtest.
Das du rauchst ist natürlich nicht gut. Allerdings klingt es für mich so, als wäre es noch in Grenzen. Du musst nur aufpassen damit dies nicht zur Sucht wird. Das geht dann doch oft schneller als man es denken mag. Ich bin mir aber ziemlich sicher damit du so einen Vortrag nicht von mir hören möchtest.
Darf ich fragen wie deine Eltern das finden?
Wie war denn deine Grundstimmung so während des Kiffens? Würdest du sagen damit du glücklicher und zufriedener warst oder eher niedergeschlagen?
Studien zu folge ist es eher unwahrscheinlich damit Marihuana zu Depressionen führt. Dennoch ist das natürlich möglich. Besonders bei so hohen Dosen, die du genommen hast.
Hast du denn noch das Verlangen nach Kiffen oder jetzt gar nicht mehr?
Wenn du dich jetzt entscheiden müsstest, was wäre dann das was du an dir selbst am schlimmsten findest?
Weißt du eigentlich ist nicht die Suche einer Lösung, der Sinn in einer Beratung, sondern der Weg den man dabei geht. Man macht kleine Schritte, die einen dann aber auch in die richtige Richtung gehen und zum Wohlbefinden beitragen. Dabei sollte man das große Ziel erst mal außen vor lassen und nach kleineren, erreichbaren Zielen suchen.
Was zockst du denn dann immer so?
Musik ist sehr interessant, was machst du da so?
Ich finde du kannst wirklich außerordentlich gut schreiben. Vielleicht könntest sowas ja mal machen? Also vielleicht ein Tagebuch oder Geschichten oder so etwas.
Lg
Hi,
Im Moment denke ich recht viel an einen Suizid, kann es jedoch nicht aus Grund anderer Menschen um mich herum nicht tun.
Eigentlich möchte ich auch wieder alleine sein, wieder mit sich selbst ins reine geraten, habe es vor 2 Jahren ebenso 3 Monate lang ausgehalten, hab bei meiner Oma gelebt, mich selbst gefunden und halt meine erste Liebe getroffen. Ich kann im Moment schlecht dafür sorgen, dass es mir gut geht.
Es ist auch ein großes Problem bei mir mit einer Beziehung,weil ich nun mal zu einer eigenartigen Vorstellung von Liebe neige, da meine Eltern mir vor knapp 12 Jahren nach der Scheidung beiderseits kaum Beachtung geschenkt haben. Meine Mutter hat Reisen in andere Länder gemacht, mein Vater hat bereits wenige Monate danach eine junge Frau geheiratet und war mit ihr für mehrere Monate unerreichbar. Sie ist gerade mal 12 Jahre älter als ich. Das die Familie meiner Mutter meinen Vater dann verflucht hat und ich als Kind nicht begreifen konnte, was Fremdgehen und Scheidung alles bedeutet, war mir alles nicht bewusst.
Wie es mir damals ging, hat niemanden interessiert.
Meine Mutter und ich sind in eine Gegend gezogen in der man eben landet, wenn das Geld nicht für mehr ausreicht. Mit den Kindern habe ich mich kaum verstanden, wurde des öfteren verhauen und meine Grundschule bestand auch nur aus geklauten Yu-Gi-Oh Karten und blauen Augen, die man mir eben zugefügt hat, wenn ich mich mal wehren wollte.
Das mit dem Rauchen ist eine Phase, mal rauche ich viel, mal weniger. Meine Eltern sind sich bewusst, dass ich es tue, ob sie es mir verbieten oder erlauben, spielt dabei keine Rolle. Mit dem Alkohol hatten sie auch nie ein Problem gehabt, da ich nie total die Kontrolle verloren habe über den Konsum. Mein Vater hat zu Canabis eine eher liberale Einstellung, er toleriert es mit meiner Mutter, wenn ich eben einmal im Monat nach Holland fahre und dort rauche. Hauptsache ich gerate in keinen Konflikt mit dem Gesetz. Das ich jedoch viel gekifft und geraucht habe, ist ihnen nicht bewusst und würde auch nicht daran denken, es ihnen zu gestehen.
Im Endeffekt sehen meine Eltern es so, dass ich "erwachsen" genug für meine eigene Gesundheit bin und selbst entscheiden muss.
Zu der Zeit als ich gekifft habe, war es relativ positiv am Anfang, hab sehr viel mit Leuten unternommen, die Liebe intensiver wahr genommen und so weiter, kaum war der Traum auch schon geplatzt, hat es mich zu dem gemacht, was ich heute nun mal bin. Oben hab ich ja auch erwähnt, dass ich noch ab und zu Mal kiffe, trinke jedoch seit langer Zeit keinen Schluck Alkohol mehr, da ich den Kater am nächsten Tag nicht ausstehen kann und mein Magen mir relativ schnell 'n Zeichen gibt, dass ich aufhören sollte. Meistens genügt mir schon 1 Bier.
Was ich an mir hasse ist, dass ich mich selbst belüge und mir andauernd vormache, ich würde etwas sein, dass ich nicht bin. Das ich in der Realität nun alleine bin und vergeblich nach einer Erfüllung durch Liebe suche. Außerdem würde ich gerne viele Menschen lieber tot sehen oder sie halt so lange foltern bis sie sterben, denn rächen konnte ich mich noch nie, für alles was man mir angetan hat.
Ich spiele sehr vieles, meistens eben Spiele bei denen Teamarbeit sehr wichtig ist, witzig ist nur, dass die Spiele alle immer weniger in kooperativen Teams ablaufen seit dem ich mit den Jungs keinen gutes Verhältnis mehr habe. Also ist es im Moment auch ziemlich uninteressant.
Mit der Musik beschäftige ich mich im Texte schreiben, jedoch fehlt mir noch die ausreichende Kenntnis darüber, aber ich übe einfach weiter.
Danke, ich habe von vielen gehört, dass ich gut schreiben kann und eine Begabung dafür besitze, habe damals viele Kleingeschichten geschrieben, aber irgendwann das Interesse dafür verloren.
Lg
Hey,
wie meinst du das? Also damit du das nicht wegen anderen Menschen tun kannst?
Gibt es denn momentan keine Möglichkeit damit du wieder Zeit für dich hast und mit dir ins Reine kommen kannst?
Ich kann verstehen damit dich das geprägt hat. Aber so ist das halt auch mit der Liebe. Es gibt nicht nur immer schöne Seiten, dies gehört aber zum Leben dazu.
Wie ist das Verhältnis denn jetzt zu deinen Eltern?
Ich habe zu kiffen auch eher eine liberale Einstellung, solange es halt im Rahmen bleibt. Das ist leider nur selten der Fall.
Ich denke du solltest deinen Eltern das vielleicht auch nicht unbedingt auf die Nase binden. Das sind oftmals Sachen, die für Stress sorgen. Der ist aber unnötig da du das ja nicht mehr machst. Also nicht mehr so häufig und auch nicht so intensiv.
Damit du keinen Alkohol trinkst find ich sehr gut. Alkohol fördert auch eher Aggressionen und Depressionen. Das wäre also nicht sonderlich hilfreich.
Aber das zeigt auch damit du auf deinen Körper hören kannst und das ist gut.
Ich kann deine Hassgefühle verstehen, allerdings denke ich das sie etwas zu überzogen und zu krass sind. Mit solchen Gefühlen solltest du dich wirklich nicht rumschlagen. Es wäre sinnvoller diese gegen etwas Schönes einzutauschen. Z.B. lieber an schöne Dinge zu denken, als an den ganzen Mist der dir passiert ist. Ich weiß das es nicht leicht ist immer die Gedanken zu verändern, aber um so öfter du das machst, umso leichter wird es dir auch fallen.
Auch wenn du viel durch gemacht hast, gab es doch auch Zeiten in denen du glücklich warst und/oder tolle Sachen erlebt hast.
Wow das du Texte schreibst, beeindruckt mich sehr. Ich hab viele Freunde die Musiker sind. Ich finde es Mega interessant wie ein Song entsteht. Ich kann mir auch bei dir gut vorstellen, damit du das irgendwann richtig richtig gut beherrschen wirst da du dich ja wirklich sehr gut ausdrücken und schreiben kannst.
Gibt dir denn nicht das wenigstens etwas kraft?
Besonders durch Songtexte kann man doch seinen Frust usw. gut verarbeiten oder?
Lg
Hey,
tut mir Leid, dass ich erst heute wieder antworte, in der Klinik haben sie mir das Handy abgenommen und war für einige Tage nicht mehr erreichbar.
Ich denke an keinen Suizid mehr, habe ich es mittlerweile eingestellt, empfinde jedoch noch nach meinem Aufenthalt in der Psychiatrie keine Empathie mehr und irgendwie hat mich der Aufenthalt ziemlich mitgenommen.
Das Verhältnis zu meinen Eltern hat sich wieder normalisiert, wir streiten uns nicht, besonders nicht mehr nach meiner "Freilassung"
Ich habe mich gestern direkt erstmal betrunken um den ganzen Kram zu verdauen, eigentlich habe ich gar keine Lust mehr auf Drogen bekommen und sehe auch keinen weiteren Zweck mehr dahinter.
Im Moment muss ich wirklich erstmal runterkommen, habe erstmal für die nächste Woche frei bekommen um mich zu sammeln, ehrlich gesagt, hat mich das ziemlich mitgenommen andere Menschen zu sehen wie sie ohne mit der Wimper zu zucken die ganzen Arme ritzen und das auch noch als total normal ansehen.
Da ich mich im Moment noch trainiere was die Texte angeht, muss ich erstmal das mit den Takten und so begreifen, aber das wird schon, bin ich mir mal ausnahmsweise sicher.
Ehrlich gesagt, denke ich auch an keinen Suizid, muss jedoch mein Leben erstmal in den Hafen der Genesung bringen und während meine Last an Problemen abgeladen wird, plane ich die Route in mein besseres Leben, wird halt einige Zeit in Anspruch nehmen, ich bin grade ziemlich durch den Wind auf Grund der ganzen Geschichte die sich zugetragen hat.
