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Thema: Meine Gedankentexte
Ich falle, finde keinen Halt, niemand der mich fängt. Wo bist du?
Irgendwie bin ich am Arsch, diese Sache mit Tränen und so.
....
Am Ende des Tages hab ich 'n heftigen Leberschaden.
[b]Chakuza - Dunkel-Hell[/b]
Did I just lose control
I'm fallin', fallin'
Into a black hole
No light, no light
I don't know what
I'm fighting for
[b]Need You - Aka Aka[/b]
I find it kinda funny, I find it kinda sad
The dreams in which I'm dying are the best I've ever had
[b]Mad World - Gary Jules feat. Michael Andrews[/b]
und wieder einmal bin ich an diesem Punkt angelangt, an dem ich beginne an allem zu zweifeln und alles zu hinterfragen. Ich merke, wie ich immer weniger Sinn in diesem Leben sehe. Ich mein, wozu denn auch? Wozu soll ich leben, wenn ich früher oder später eh sterbe? Warum darf ich den Zeitpunkt nicht selbst wählen? Für wen ist es denn noch wichtig, dass ich lebe? Schließlich will mich ja niemand ernst nehmen, wenn ich versuche mich mitzuteilen. Wenn es mir schlecht geht und ich mich an jemanden wende, bei dem ich eigentlich das Gefühl habe er/sie könnte sich dafür interessieren, dann nimmt mich doch keiner mehr ernst. Mir geht es einfach zu oft schlecht, zu oft habe ich versucht Menschen zu vertrauen, zu oft wurde ich abgewiesen, mit leeren und bedeutungslosen Worten. Deshalb habe ich auch beschlossen, dass es besser ist, niemandem mehr in meinem Umfeld zu vertrauen. Nicht mal mehr meiner Betreuerin. Ich werde meine Maske wieder aufsetzen, damit alle denken, es geht mir gut, denn das ist einfacher, als immer wieder aufs Neue die selbe Enttäuschung ertragen zu müssen. Denn wie heißt es so schön, du kannst niemandem Vertrauen, nicht mal dir selbst!
Dee Boden ist weg, es fehlt der Halt. Das Leben so leer und kalt
...kraftlos
...müde
...verletzt
...traurig
...verzweifelt
...schwach
...allein
...überfordert
...hoffnungslos
...sinnlos
...leer
...zittrig
Und wieder sitze ich hier mit Tränen in den Augen und weiß nicht, was ich tun soll. Wie so oft in letzter Zeit, folgen auf die Traurigkeit, die Tränen, die Einsamkeit und den inneren Schmerz, Kopfschmerzen und Übelkeit...Es ist einfach nur verdammt anstrengend. Wie soll ich den kommenden Dienstag nur überleben, wenn die Tage so schon zu anstrengend sind. Wie soll das funktionieren?
Du stehst vor deinem Spiegel und starrst wie paralysiert hinein. Gleichzeitig spürst du das immer stärker werde deiner Wut, deines Selbsthasses und deiner Ablehnung gegen dich selbst. Du schaust an deinem Körper hinab und siehst überall nur Fett, schwabbeluges Fett. Dann schaust in dein Gesicht, in dein hässliches Gesicht, Pickel überall. Nicht mal Schminke kann dich wieder hübsch machen. Wobei auch das wieder falsch ist, schließlich warst du nie hübsch und wirst es auch niemals sein. Du bist wieder zwischen lachen und weinen, zwischen kämpfen und schneiden... Aber immer kurz davor aufzugeben. Wenn du jetzt gehen würdest, dann wäre es keine Egoismus, es wäre eine Erlösung für alle anderen. Du erlöst durch Suizid, die Welt von dir. Du hast keine Angst mehr vor dem Tod, du hast Angst vor dem Leben.
... und von eben auf jetzt stellt man seinr komplette Existenz, seine Zugehörigkeit und sich selbst in Frage. Die Wut und die Traurigkeit, die in einem sind, machen einem das Denken schier unmöglich...
