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Thema: Angst

Eröffnet am 01.01.2018 um 17:43

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Hallo liebe Brokengirl,
ich wollte dir nur kurz Bescheid geben, dass ich leider erst morgen früh dazu kommen werde, deine Nachricht zu beantworten.
Ich habe dich aber nicht vergessen. |+¥

Ich hoffe, es geht dir gut.
Bis morgen und liebe Grüße,
Daniela

Hallo Daniela,
Danke das du Bescheid gesagt hast. Das bedeutet mir viel.
Ich möchte trotzdem gerne meine Gedanken niederschreiben.

Ich bin heute glücklich gewesen. Ich habe Musik gehört und war mit den Füßen im Wasser. Meine Hose ist dabei zwar total nass geworden, weil die Wellen höher als gedacht waren, aber ich bin glücklich gewesen. Ich habe mich frei und unbeschwert gefühlt, als ob ich alles schaffen könnte.
Aber die Betonung sollte wohl auf dem gewesen liegen. Jetzt ist davon nämlich nichts mehr übrig. Ich bin seit Jahren nicht mehr das unbeschwert Mädchen, was ich mal gewesen bin. Die Gedanken an den Alltag haben mich wieder eingeholt, das mir eigentlich alles zu viel ist und ich manchmal einfach nur weg möchte. Irgendwo hin, wo es schön ist, ohne wieder zurück zu müssen, aber das ist eine Utopie. Ich kann nicht vor dem Alltag weg laufen. Egal wie sehr ich es mir wünschen würde.
Es wäre einfach für mich mir jetzt weh zu tun. Ich in fest davon überzeugt das ich es verdient habe, weil ich dem Alltag eigentlich nicht gewachsen bin, weil ich oft am Abend weine, weil ich am nächsten Tag eine Klausur schreibe und das Gefühl habe das nicht hinzubekommen. Weil ich meinen Mund den Menschen gegenüber, denen ich eigentlich vertraue nicht aufbekomme. Ich würde mir wünschen, dass sie einfach schreiben und fragen warum es mir nicht gut geht. Aber das geht nicht, weil sie nicht mal wissen das es mir nicht gut geht.

Man sollte meinen es wäre einfach einer Freundin zu schreiben, aber das ist es nicht. Ich schiebe es immer wieder auf, weil es anstrengend für mich ist und ich Angst davor habe keine Antwort zu bekommen. Ich bin es eigentlich gewöhnt, dass sie nicht immer auf die E-Mails antwortet, weil es hauptsächlich dafür ist das ich meinen Kopf frei bekomme und sie im Notfall reagieren kann, aber es wäre manchmal schon schön eine kurze Rückmeldung zu bekommen.

Gerade fühlt sich alles unglaublich schwer an. Dabei möchte ich eigentlich nur daran glauben können, dass irgendwann alles gut wird.

Ich wünsche dir erstmal eine gute Nacht.
Bis morgen.
Liebe Grüße Brokengirl

Guten Morgen Brokengirl,
ich finde es gut, dass du mir dennoch gestern von dir geschrieben hast. Danke für dein Vertrauen! Ich hoffe, dass es dir heute Morgen wieder etwas besser geht und du die negativen Gedanken von gestern etwas bei Seite schieben konntest.

Es freut mich, dass dieses kleine unbeschwerte Mädchen gestern den Mut hatte kurz rauszukommen und den Moment, die Musik und das Wasser zu genießen. Es ist schön, dass du diese Erfahrung machen konntest. Es ist auch toll, dass du mir davon erzählt hast und diese Erinnerung somit festgehalten hast. |+¥
Schade ist, dass es im Laufe des Tages umgeschlagen ist, dass sich das kleine unbeschwerte Mädchen wieder zurückgezogen hat und dich die Gedanken und Gefühle wieder eingeholt haben. Wie bist du denn gestern Abend mit der Situation umgegangen? Und kennst du Skills, die dir im Umgang mit dieser Situation helfen können?

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es für dich einfacher erscheint etwas zu überspielen, als offen über dein Befinden zu sprechen. Diese Fassade aufrecht zu erhalten, manche sprechen auch von einer Maske, die sie tragen, wirkt oft leichter, weil die Angst vor der Macht des eigentlich vorherrschenden Gefühl zu groß ist. Doch ich denke, dass es ein Trugschluss ist. Das Aufrechterhalten einer Fassade ist auf Dauer unfassbar anstrengend und kann nur kurzfristig geleistet werden. Spätestens dann, wenn man wieder alleine ist, kommt der Moment, in dem die Maske abfällt und wieder einmal alles über einen herein bricht. Und das Aushalten all dieser schwierigen Gefühle, die über den Tag unterdrückt wurden, kostet nochmal so viel Kraft. Am Ende flüchtet man sich in etwas, was einem vermeintlich dabei hilft, das Gefühl nicht mehr fühlen zu müssen. Leider bleiben einem so wichtige Erfahrungen verwehrt. Zum einen, dass andere gerne für einen da sind, einen verstehen und auffangen und zum anderen, dass Gefühle, so übermächtig sie auch erscheinen, von ganz allein wieder abflachen.
An diese Stelle passt auch der Satz deiner Sitznachbarin, finde ich. Du versuchst mit deiner Maske (dein Lächeln, deine Worte) etwas auszustrahlen (Hoffnung, Zuversicht), an das du selbst unter deiner Maske eigentlich nicht glaubst oder nicht glauben kannst, da es von anderen Dingen überschattet tief verborgen liegt. So sehr du nun auch versuchst, die Fassade zu erhalten, manche Menschen sind so gute Beobachter, dass sie für einen kurzen Augenblick hindurchsehen können. Sie reagieren dann irritiert, da Ausstrahlung nicht zu dem Verhalten darunter passt. Dieser Satz zeigt, finde ich, dass deine Sitznachbarin eine dieser Beobachter ist und sie ein sehr gutes Gespür für das Befinden anderer Menschen hat. Vielleicht wäre sie ebenfalls eine gute Freundin für dich, der du dich anvertrauen kannst. |+¥

Ich finde es schön, wie du mit der Freundin umgehen würdest. Vielleicht hilft es dir ein wenig dabei, das auch für dich anzunehmen. Es ist schon richtig, dass du einen anderen Blick darauf hast, weil du beide Seiten kennst. Doch ich denke, dass deine Freundinnen auch ohne dieses Wissen genauso reagieren würden, wie du es tun würdest. Und die bisherigen Erfahrungen, die du mit ihnen machen konntest, zeigen dies auch.

Das klingt jetzt vielleicht auch leichter, als es ist, aber wie wäre es denn, wenn du deiner Freundin am Ende der Email schreibst, dass du gerne eine Antwort hättest? 😉

Zum Thema Therapie habe ich noch eine Frage: Ab welchem Punkt, würdest du sagen, leidest du genug, um eine Therapie in Anspruch nehmen zu dürfen? Wie viel musst du noch ertragen, bis du es vor dir selbst rechtfertigen kannst? Und würde der Zeitpunkt wirklich kommen oder findet man nicht immer jemanden, dem es noch schlechter geht, als einem selbst?

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag an der Ostsee und freue mich darauf, wieder von dir zu lesen!
Liebe Grüße,
Daniela

Hallo Daniela,
Sonderlich gut geht es mir nicht aber das geht schon.
Ich bin gestern zum Glück schnell eingeschlafen. Und darauf hoffe ich heute wieder. Zur Not kann ich immernoch Musik hören. Alternativ könnte ich auch meiner Freundin schreiben aber dafür fehlt mir irgendwie die Ruhe.

Ich denke eher nicht. Sie würde das nicht verstehen. Meine beiden Freundinnen waren auch mal in der Situation und sind noch da. Andere die es nicht gekannt haben, haben jetzt nicht mehr wirklich Kontakt zu mir. Ich denke schon, dass es einen Unterschied machen kann. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen zu vorsichtig, aber mein Freund hat sich nie selber weh getan und kann mich da oft nicht verstehen, auch wenn er es versucht. Bei meinen Freundinnen sieht es da ein bisschen anders aus.

Das wäre eine einfache Lösung, aber ich glaube das möchte ich nicht. Sie hat nicht viel Zeit und ich möchte nicht das sie sich zu einer Antwort verpflichtet fühlt. Klar es wäre schön immer eine Antwort zu bekommen und manchmal wünsche ich mir das mehr als alles andere, aber es wäre denke ich zu viel verlangt. Wenn es wirklich wichtig ist, bekomme ich meißtens eine Antwort, auch wenn es nur eine kurze SMS ist. Ich hatte ihr 2 Tage vor der Latein Klausur geschrieben gehabt, dass ich Angst davor habe und sie hat mir genau in der Pause vor der Klausur eine SMS geschrieben, in der sie mir Glück gewünscht hat und gesagt hat das ich das schaffe. Und so schlecht war die Note dann auch gar nicht. Darüber habe ich mich riesig gefreut gehabt, zumal sie nicht mal die Krisenzeiten kennt geschweige denn weiß wann ich Latein habe.

Ich glaube vor mir rechtfertigen könnte ich eine Therapie nie wirklich. Ich weiß, dass ich irgendwo nicht normal bin, aber ich sehe mich nicht als so ,,krank" das ich Hilfe in Anspruch nehmen könnte. Aber du hast mich mit deiner Frage zum Nachdenken gebracht. Ich glaube ich würde eine Therapie machen, wenn meine Freunde, also die denen ich vertraue sagen, dass es anders nicht mehr tragbar ist, wenn sie die Verantwortung nicht mehr tragen wollen oder können. Ich glaube, dass sie noch eher die Notbremse ziehen würden als ich. Von daher denke ich, dass die Entscheidung so in Ordnung ist, oder was meinst Du?

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass meine Antwort deiner Nachricht nicht gerecht wird. Vielleicht liegt es auch einfach an meiner gefühlslage... Ich weiß es nicht.
Ich werde jetzt aber duschen gehen und dann versuchen zu schlafen. Ich will die schlechten Gedanken aus dem Kopf bekommen.
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße Brokengirl

Hallo liebe Brokengirl,
wie ist es heute bei dir? Geht es dir etwas besser? Und habt ihr etwas unternommen? |+¥

Menschen, die den Druck des SVV nicht kennen, fällt es schwer diese Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Das stimmt. Das bedeutet aber nicht, dass deine Sitznachbarin es trotzdem nicht verstehen oder zumindest nicht versuchen würde. Und vielleicht kennt sie diese Situation ja sogar. Darüber hinaus musst du ihr auch nicht gleich alles erzählen. Du könntest dich vorsichtig, Schritt für Schritt vorwagen und schauen, ob es passen würde und eine Freundschaft möglich wäre.
Ich weiß, ich kann das als Außenstehende leicht vorschlagen. Ich hab gut reden, ich muss es ja nicht umsetzen. 😀 Aber ich denke auch, dass es vielleicht einen Versuch wert wäre, entgegen der Angst zu handeln und eine neue, vielleicht sogar positive Erfahrung zu machen. Wie denkst du darüber? |+¥
Und das würde ich dir auch im Bezug auf die Emails an deine Freundin empfehlen. Wenn du den großen Wunsch nach einer Antwort hast, könntest du auch da entgegen der Angst handeln und mal ganz mutig danach fragen. Das ist sehr schwer für dich, ich verstehe das. Es könnte sich allerdings lohnen. Übrigens finde ich es klasse, dass sie dir kurz vor der Latein Klausur geschrieben hat!

Natürlich entscheidest nur du, ob du zu einer Therapie bereit bist. Und wenn du dir das im Moment so für dich noch nicht vorstellen kannst, ist das völlig in Ordnung für mich. |+¥ Therapie funktioniert sowieso nur, wenn man sich selbst auf diesen Prozess einlassen kann. Doch allein du trägst die Verantwortung für diese Entscheidung. Deine Freunde können und sollten dir das nicht abnehmen. Die Frage ist auch, ob man wirklich damit warten sollte, bis einem das Wasser bis zum Hals steht oder, ob man nicht vielleicht schon früher nach einer helfenden Hand greifen sollte. Und das kann Therapie sein - eine helfende Hand. Wenn du irgendwelche Fragen zum Ablauf einer Therapie hast, kann ich dir sie gerne beantworten.

Wahrscheinlich ist meine Frage in meiner letzten Nachricht unter gegangen, deswegen stelle ich sie noch einmal: Kennst du Skills, die dir im Umgang mit dieser schwierigen Situation (Druck dich selbst zu verletzen) helfen können? Falls nicht, habe ich einige zur Hand, die ich dir kurz vorstellen könnte. Es wäre dann deine Aufgabe, sie auszuprobieren und dir die für dich passenden Skills auszusuchen.

Eine Sache möchte ich dir gerne noch sagen. Deine Nachrichten müssen nichts gerecht werden. 😉 Hier gibt es keinen Leistungsdruck. Die Nachrichten sind gut, so wie sie sind! Und ich freue mich über jede einzelne von dir!

Ganz liebe Grüße,
Daniela

P.s.: Auch heute wieder: Was war dein glücklichster Moment?

Hallo Daniela,
Heute nur kurz. Es war ein anstrengender Tag und ich bin total müde.
Wenn es sich mal durch einen dummen Zufall ergeben würde, würde ich ihr vielleicht etwas erzählen. Aber nicht einfach so. Wir verstehen und zwar gut, aber das ist nichts worüber ich gerne Rede.
Ich glaube auch nicht das ich es mir traue meine Freundin um eine Antwort zu bitten. Da ist die Angst vor der ,,Ablehnung" zu groß.

Denkst du, dass eine Therapie Sinnvoll wäre?
Wie läuft das denn ab?

Einige Skills kenne ich, aber ich bin kein guter Verfechter davon. Ich glaube dazu verliere ich mich immer zu sehr in meinem Gedanken.

Der Tag heute war okay. Ich würde nicht sagen das ich besonders glücklich war, aber er war in ordnung, auch wenn er anstrengend war.

So auch wenn es wirklich nicht viel war verabschiede ich mich für heute. Vielleicht wird es ja morgen wieder mehr.
Ich wünsche dir noch eine gute Nacht.
Liebe Grüße Brokengirl

Hallo Brokengirl,
schön, dass du dich dennoch gemeldet hast. Ich hoffe, dein Tag heute war weniger anstrengend.

Ich möchte dich weder bezüglich deiner Sitznachbarin noch deiner Freundin zu etwas drängen. Ich kann dich im besten Fall zum Nachdenken anregen und dich in deiner Entscheidung, egal wie sie ausfällt, begleiten. Und das mache ich auch. Falls du dich dazu entscheiden solltest, einen Schritt nach vorne zu wagen, gehe ich ihn gerne mit dir. Ich bleibe allerdings auch an deiner Seite stehen, falls du noch nicht dazu bereit bist. 😉

Es ist schwierig zu beurteilen, ob eine Therapie sinnvoll wäre. Ich denke aber, dass es zumindest einen Versuch wert wäre. |+¥
Gehen wir mal davon aus, dass du einen Termin bei einer/m Therapeutin/en bekommen hast. Dann läuft es üblicherweise wie folg ab: Zunächst findet ein Erstgespräch statt, während dem beide Seiten die Möglichkeiten haben, sich kennen zu lernen und sich schon einmal einen groben Überblick zu verschaffen. Du würdest ein wenig erzählen, was dich im Moment am meisten beschäftigt, wie deine Lebenssituation aussieht und so weiter. Der/Die Therapeut/in stellt Rückfragen und erklärt dir im besten Fall, wie er oder sie arbeitet. Am Ende dieses Gesprächs wird geschaut, ob man sich noch für weitere vier Termine treffen möchte. Diese insgesamt fünf sogenannten [i]probatorischen Sitzungen[/i] (probatorisch bedeutet so viel wie ausprobieren/versuchsweise) dienen der Diagnostik. Diese Zeit wird also dazu genutzt, sich näher kennen zu lernen und zu schauen, ob eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden kann. Du würdest außerdem erst einmal ganz viele Fragen zu dir und den Symptomen gestellt bekommen, damit eine Diagnose und ein möglicher Behandlungsplan erstellt werden kann. Es wird auch geschaut, welche Ziele zu mit Hilfe der Therapie erreichen möchtest. Wichtig ist, das diese fünf Sitzungen [b]völlig unverbindlich[/b] sind. Man kann in dieser Zeit jederzeit abbrechen und ganz offen sagen, dass man nicht zusammen arbeiten möchte. Im besten Fall entscheidet man sich gemeinsam am fünften Termin für eine Zusammenarbeit. Erst dann wird der Therapieantrag gestellt. Bei erfolgreicher Genehmigung seitens der Krankenkasse, kann daraufhin die Therapie beginnen. |+¥ Hast du noch weitere Fragen zu dem Thema?

Ich würde es an dieser Stelle erst einmal dabei belassen und freue mich auf deine nächste Nachricht.
Bis dahin, liebe Grüße,
Daniela

Hallo Daniela,
Der Tag heute war wirklich nicht so anstrengend. Dafür wird es der morgige bestimmt.

Das weiß ich und ich glaube ich würde mich auch gar nicht dazu drängen lassen wollen. Das sind nämlich alles Prozesse, die Zeit brauchen und da bringt drängen auch nicht wirklich was.

Das mit der Therapie hört sich gar nicht so einfach an und ich finde es klingt ziemlich schwierig. Ich glaube für so was fehlt mir im Moment die Zeit und in dem Moment wo es über die Krankenkasse läuft würde meine Mutter etwas merken und das möchte ich nicht. Ich denke solange ich noch irgendwo wie klar komme lasse ich da die Finger von. Vielleicht ziehe ich es wirklich mal nach dem Abitur in Erwägung, wenn ich dann auch nicht mehr zuhause wohne, aber im Moment hört sich das einfach zu anstrengend an. Wenn ich aber merke, dass es so gar nicht mehr geht, dann wäre das denke ich noch die beste Alternative.

Heute hatte ich einen schönen Moment. Ich bin am Abend nochmal alleine zur seebrücke gegangen. Auch wenn ich total gefroren habe weil der Wind so kalt war konnte ich den Sonnenuntergang sehen und konnte ich meine Gedanken einfach mal ein bisschen schweifen lassen. Eigentlich habe ich mir fest vorgenommen meiner Freundin endlich mal wieder zu schreiben. Jetzt weiß ich aber gar nicht mehr genau was ich ihr denn alles schreiben wollte. Ich glaube ich werde das nochmal ein bisschen verschieben. Ich würde mich ärgern, wenn ich die Hälfte vergessen würde.

Ich habe mal zwei fragen. Hast du das Abitur gemacht? Und wenn ja, welche Fächer hast du in Grund und leisungskurs bzw auf grundlegendem und erweitertem Niveau geschrieben? Ich bin da nämlich sehr unsicher.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße Brokengirl

Hallo liebe Brokengirl,
war der Tag gestern denn so anstrengend wie erwartet? Und wie geht es dir heute?

Alles zu seiner Zeit. Eine Therapie braucht tatsächlich, so unterstützend sie ein kann, viel Kraft und vor allem Zeit. Ich finde es gut, dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt und dir diese Möglichkeit bewusst gemacht hast. Du wirst es merken, wenn du bereit dazu bist. |+¥
Darf ich fragen, welche Reaktion du von deiner Mutter erwartest?

Der Moment, den du auf der Seebrücke hattest, klingt wirklich wunderschön. Danke, dass du mir davon erzählt hast! Es freut mich sehr für dich, dass du diesen Moment trotz Kälte für dich nutzen und genießen konntest! |+¥

Zu deinen Fragen: Ich habe die Schule kurz nach den Sommerferien, nach Beginn der 13. Klasse aus verschiedenen Gründen abgebrochen. Ich hatte Geschichte und Englisch als Leistungskurse belegt. Ich habe dann ein Jahrespraktikum zur Anerkennung der allgemeinen Fachhochschulreife gemacht. Das ist eine Besonderheit, die nicht in jedem Bundesland möglich ist.
Wie sehen deine Pläne für die Klausuren aus? Was verunsichert dich?

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
Liebe Grüße,
Daniela

Hallo Daniela,
Wie ich schon mal erwähnt habe, habe ich ein eher schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Solange alles so läuft wie sie es will ist es in Ordnung, aber das würde aus der Reihe fallen und da wäre sie echt sauer und das möchte ich einfach vermeiden.

Ich habe gefragt, weil alle meinen, dass wir uns noch vor den Sommerferien entscheiden müssen was wir schreiben wollen und ich bin mir da sehr unsicher. Am liebsten würde ich ja gar nichts schreiben, aber das geht auch nicht.

Der Tag gestern war wirklich ziemlich anstrengend, aber das war schon in Ordnung. Heute sind wir auch wieder gut zuhause angekommen und ich bin jetzt eigentlich einfach nur noch müde.

Liebe Grüße Brokengirl