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Thema: Hilfe ich will aufhören, aber wie?

Eröffnet am 26.11.2013 um 16:17

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Liebe Charlotte,
Mein Vater war aber schon immer so, dass er mir viel Freiraum gelassen hat, da ich ja nur so selten bei ihm bin und deswegen, wenn ich da bin Spaß haben soll.

Ja, leider fahre ich morgen wieder nach Hause, aber ich will nicht. Ich würde am liebsten bei meinem Vater bleibe und nicht zu meinem Stiefvater und meiner Mutter zurück.
Hier ging es mir langsam immer besser und jetzt muss ich wieder zurück. Ich bin Traurig wenn ich daran denke, dass ich morgen wieder fahren muss.
Aber dafür werde ich meine restliche Zeit hier genießen und das machen was ICH will. Ich muss zwar die Hasen Ställe sauber machen, aber das macht irgendwie auch ein bisschen Spaß.

Ich wünsche dir auch ein guten Rutsch ins neue Jahr 🙂
LG Marie

Hallo Marie ^^

seid ihr gut ins neue Jahr gekommen? Wie war denn Sylvester bei Euch? Ich glaube Dir sehr gerne, dass Du lieber noch etwas bei Deinem Vater geblieben wärst und ich finds super, dass Du die Zeit richtig genossen und für Dich genutzt hast! So kamst Du zumindest etwas zur Ruhe und hast vielleicht etwas Kraft für die Zeit zu Hause sammeln können [font=Arial] [/font]:)[font=Arial] [/font]
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[font=Arial]Bist Du jetzt schon wieder daheim? Wie geht es Dir denn dabei? Ich hoffe sehr, dass sich die Situation bei Euch über die Feiertage etwas entspannt hat und dass sich Deine Mutter und Dein Stiefvater etwas entspannt haben. Hat Deine Mutter nochmal mit Dir gesprochen, wegen dem Vorfall an Weihnachten?[/font]
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[font=Arial]Ich bin gespannt, was Du erzählst![/font]
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[font=Arial]Viele liebe Grüße, Charlotte[/font]

Hallo Charlotte.

Wir wurden an Silvester noch von anderen Nachbarn eingeladen mit ihnen zu feiern und waren dann bis halb fünf bei denen, sind dann aber nach Hause.

Ich bin gestern nach Hause gekommen und mir geht's hier momentan nicht so gut. Ich fange die ganze Zeit an zu weinen, vermisse meinen Vater und kann nicht schlafen. Ich weis einfach nicht mehr weiter, ich fühle mich zuhause einfach unwohl.
Mein Stiefvater hat mit mir im Auto nochmal über die Situation geredet und hat gesagt, dass sie selbst nicht mehr wusste was los war, aber ich habe immer noch das Gefühl, dass sie noch sauer auf mich ist, da sie irgendwie abweisend ist.

Heute morgen ist mein Stiefvater zum Ski fahren gegangen und kommt erst am Samstag wieder.

LG marie

Guten Morgen Marie,

es freut mich, dass Du wieder gut daheim angekommen bist. Da habt ihr Sylvester ja richtig lang gefeiert! Das war bestimmt auch nochmal eine richtig tolle Abwechslung für Dich [font=Arial] [/font]:)[font=Arial] [/font]
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[font=Arial]Du wurdest von Deinem Stiefvater abgeholt? Hast Du ihn im Auto auf die Situation mit Deiner mutter angesprochen oder kam er auf das Thema? Ich finde es toll, dass ihr beide über ein Problem von Dir gesprochen habt. Zumindest weißt Du jetzt, dass es sehr wahrscheinlich wirklich nichts mit Dir zu tun hatte. Natürlich verstehe ich sehr gut, dass es Dir trotzdem komisch vorkommt. Sie hat dich damit total verunsichert und jetzt, wo Du wieder zu Hause bist, kommt Dir Euer Verhältnis komisch vor. Wie äußert sich das, dass sie abweisend zu Dir ist? Gab es nochmal eine bestimmte Situation? Wie fühlst Du dich denn jetzt ganz allein mit Deiner Mutter?[/font]
[font=Arial]Das ist ja auch nochmal eine neue Situation für Dich! [/font]
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[font=Arial]Ich glaube Dir gerne, dass Du Deinen Vater sehr vermisst, vor allem nach der schönen Zeit mit ihm. Geht es dir denn, im Vergleich zu vor dem Besuch bei ihm, etwas besser? Du bist natürlich immer noch traurig , aber vielleicht ist es ja nach dem "Urlaub" jetzt irgendwie anders. [/font]
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[font=Arial]Wie ist denn der Tag allein mit Deiner Mutter? Unternehmt ihr etwas? Jetzt wäre ja vielleicht sogar einmal die [/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif']Chance, Deine Mutter auf den [/font]Vorfall an Weihnachten [font='Arial, Helvetica, sans-serif'] anzusprechen, natürlich nur wenn Du Dich traust. Dann hättest Du zumindest Gewissheit, was mit ihr los war. Und sie merkt vielleicht, dass Dir das Ganze immer noch auf der Seele lastet. Vielleicht wäre es ganz gut wenn sie weiß, dass sie dich total verunsichert und verletzt hat. Du kannst ja nicht riechen, dass es ihr nicht gut geht.[/font]
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Ach Marie, ich [/font]wünsche[font='Arial, Helvetica, sans-serif'] Dir für diesen Tag ganz viel Kraft! Hast Du heute noch etwas vor, Freunde treffen oder so? Vielleicht hilft es, wenn Du nochmal mit Deinem Vater telefonierst. Dann hörst Du seine Stimme und kommst zumindest für den Moment etwas zur Ruhe.[/font]
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Ganz liebe Grüße, Charlotte [/font][font=Arial] [/font]:)[font=Arial] [/font]

Liebe Charlotte,

Ja, mein Stiefvater hat mich vom Bahnhof abgeholt, weil ich immer mit dem Zug oder Flieger fahre.
Auf der Autofahrt hat er mich darauf angesprochen.

Sie hat nur wenig mit mir geredet und auch nicht so freundlich. Aber jetzt ist sie nicht mehr so. Und es gab auch keine solche Situation mehr.
Wir waren heute nur 2 Stunden mit den Hunden spazieren und danach einkaufen.
Ich werde sie nicht mehr darauf ansprechen, da es sein kann, dass sie es garnicht mehr weis. (kommt vom Schlaganfall)

Alleine mit meiner Mutter ist besser, als wenn mein Stiefvater da ist. Sonst ist es eigentlich ganz ok.

Mir geht es jetzt schon besser, als vor dem "Urlaub", aber mir geht es wieder immer schlechter.
Ich habe bis jetzt jeden Tag mit meinem Vater telefoniert, aber vermisse ihn immer noch.

Ich treffe mich vielleicht am Sonntag mit meiner besten Freundin und ihrem Hund und dann gehen wir mit unseren Hunden spazieren.
Lg Marie

Hallo liebe Marie 🙂

wie geht es Dir heute? Gehst Du heute mit Deiner Freundin und den Hunden spazieren?

ich finde Deine Entscheidung, Deine Mutter auf den Vorfall an Weihnachten nicht mehr anzusprechen, eigentlich eine ganz gute Idee. Wie du schon sagst erinnert sie sich vielleicht nicht mehr daran und wenn man sie erneut darauf anspricht, kommt es vielleicht wieder zu einer schwierigen Situation. Man merkt, dass sie an dem Schlaganfall und ihrer neuen Situation schwer zu knabbern hat. Es ist sicher schwer für Dich und auch Deinen Stiefvater jetzt so nachsichtig und geduldig zu sein, aber ich denke, Du kannst diese Situationen sehr gut einschätzen. Natürlich trifft Dich das auch und macht dich traurig, denn du musst jetzt sehr stark sein und viel Verantwortung übernehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass momentan jeder in Eurer Familie seinen Platz neu finden muss. Du übernimmst jetzt für Deine Mutter vielleicht etwas die Rolle einer "Mutter" da Du sehr für sie da sein musst und ungewohnte Verhaltensweisen verstehen musst. Das ist eine große Aufgabe und ich habe großen Respekt davor, dass Du das so toll meisterst [font=Arial] [/font];)[font=Arial] Ich denke, nach und nach wirst Du damit immer besser zurecht kommen. Aber es dauert alles seine Zeit.[/font]

Dein Stiefvater ist jetzt auch wieder da oder? Wie war denn die restliche Zeit ohne ihn? Wie ist es, seitdem er wieder da ist?
Ich kann mir vorstellen, dass es langsam wieder schlimmer wird mit Deiner Traurigkeit, da du jetzt wieder zu hause und in der gewohnten Situation bist. Toll, dass du jeden Tag mit Deinem Vater sprichst! Von Deinen Problemen hast Du ihm da aber noch nichts verraten oder? Vielleicht gibt es ja bald wieder die Möglichkeit zu ihm zu fahren? Blöd, dass er so weit weg wohnt. Andererseits ist es für Dich, wenn Du da bist, toll, da Du ganz viel Abstand von daheim hast! Vielleicht könntest Du Deinem Vater ja auch mal einen Brief schreiben, in dem Du mal Dein Herz ausschüttest [font=Arial] [/font];)[font=Arial] Das geht meist etwas einfacher, als es persönlich zu sagen. Vielleicht hat er ja auch einen guten Rat für Dich! Er scheint mir ein verständnisvoller Vater, so wie Du ihn beschrieben hast. Ich glaube, er könnte Dir sehr gut zuhören und für Dich da sein. Natürlich nur wenn Du magst [/font][font=Arial] [/font]:)[font=Arial] [/font]
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[font=Arial]Hast Du dich eigentlich nochmal geritzt bzw. wie lange ist das letzte Mal her?Oder hast Du sogar einen der Skills angewandt? [/font]
[font=Arial]Ich hoffe, falls Du mit Deiner Freundin raus gehst, dass Du etwas abschalten und zur Ruhe kommen kannst. Manchmal tuen etwas frische Luft und die Natur richtig gut [/font][font=Arial] [/font]:thumbsup:[font=Arial] [/font]
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Ganz liebe Grüße, Charlotte[/font]

Liebe Charlotte,
Mir ging es in den letzten Tagen nicht so gut, ich war zwar gestern bei meiner besten Freundin, aber mir ging es trotzdem nicht gut. Ich bin einfach die ganze Zeit traurig und bedrückt.

Die restliche Zeit ohne meinen Stiefvater war eigentlich ganz schön, aber dafür war die Zeit, als er wieder da war um so schlimmer. Er ist einfach so unhöflich zu mir, ich habe es jetzt meinem Vater gesagt und der hat mit ihm geredet, danach war mein Stiefvater zwar etwas netter zu mir, aber immer noch nicht so, wie ich es mir erhofft habe.
Aber von den anderen Problemen habe ich meinem Vater noch nichts erzählt.

Das letzte mal hab ich mich leider gestern geritzt und die letzten Tage auch, ich habe zwar versucht, die skills zu benutzen, aber die haben nicht geholfen.
LG Marie

Liebe Marie,

erst einmal klasse, dass Du Dich Deinem Vater anvertraut hast und über die sorgen mit Deinem Stiefvater gesprochen hast! Wie war das für Dich? Ging es ganz leicht oder hat es Dich viel Überwindung gekostet? Wie hat Dein Vater auf die Probleme mit Deinem Stiefvater reagiert? Ich finde es toll, dass er ihn angerufen und ihm ins Gewissen geredet hat! Weißt Du, was er Deinem Stiefvater erzählt hat?

Wie genau hat denn Dein Stiefvater auf Dich danach reagiert? Hat er Dich auch nochmal auf das Gespräch angesprochen? Wie hättest Du dir gewünscht, dass er nach dem Gespräch auf Dich reagieren sollte? Ich finde es schon einmal gut, dass er das, was Dein Vater mit ihm besprochen hat, anscheinend angenommen hat und nun versucht, sich netter zu verhalten. Wahrscheinlich fällt ihm das auch gar nicht so leicht. Immerhin weiß er jetzt, dass Dich das wirklich belastet. Es wäre super, wenn er das so beibehält und vielleicht Schritt für Schritt die Beziehung zwischen Euch besser wird. Das ist natürlich für Euch beide nicht einfach. Aber so super, dass Du das geschafft hast [font=Arial] [/font]:)[font=Arial] Vielleicht fällt es Dir demnächst sogar etwas einfacher, doch einmal über die anderen Probleme mit Deinem Vater zu sprechen [/font][font=Arial] [/font];)[font=Arial] Jetzt hast Du den ersten Schritt gemacht, und ich denke, Du konntest sehen, dass er Dich ernst nimmt. Was meinst Du, wie er reagieren würde, wenn er Deine Schnitte sieht? Wie würdest Du ihm davon erzählen? am Telefon oder doch lieber persönlich? ich könnte mir vorstellen, dass er diese Sache sehr ernst nehmen würde! Sei stolz auf Dich, das hast Du wirklich sehr gut gemacht [/font][font=Arial] [/font]:)[font=Arial] [/font]
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[font=Arial]Es ist nicht schlimm, dass die Skills noch nicht funktioniert haben. Welche hast Du versucht anzuwenden? Vielleicht müssen wir uns einfach noch einmal etwas anderes überlegen, vielleicht ist bei den Skills hier noch nicht das Richtige dabei [/font][font=Arial] [/font];)[font=Arial] Was war denn der Auslöser für das Ritzen vorgestern? Gab es eine bestimmte Situation oder warst Du wieder besonders traurig? [/font]Kannst Du lokalisieren, wo diese Trauer momentan herkommt?

Vielleicht würdest Du etwas weniger traurig sein, wenn Du doch wieder anfangen könntest zu reiten? Vielleicht wäre es auch momentan ein ganz guter Zeitpunkt, das mit Deinem Stiefvater zu besprechen. Du könntest ihm ja ganz ehrlich sagen, dass Du z.B. einfach einen Ausgleich zur Schule und auch zu zu Hause brauchst. Dann hättest Du wieder etwas, worauf Du Dich wirklich freuen kannst. ich glaube, zu Pferden (und Tieren allgemein) hast Du eine gute Beziehung [font=Arial] [/font]:)[font=Arial] ihr habt doch Hunde, hast du erzählt. Vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit, mit denen irgendwas sportliches zu machen (z.B. Agility oder so). Oder ist das mit den Hunden eher nicht so Dein Ding? Vielleicht macht ihr das ja auch schon irgendetwas in einem Verein oder selbst? Vielleicht hätte ja Deine beste Freundin auch Lust sowas mit Dir zusammen zu machen [/font][font=Arial] [/font];)[font=Arial] [/font]
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[font=Arial]Ich hoffe, es geht Dir heute etwas besser, ich schicke Dir ganz liebe Grüße [/font][font=Arial] [/font]^^[font=Arial] Charlotte[/font]

Liebe Charlotte,
mir ist es nicht sehr leicht gefallen, es meinem Vater zu erzählen, aber bin jetzt trotzdem ganz froh, dass mein Stiefvater sich etwas zusammenreist.
Mein Vater wusste schon, dass ich meinen Stiefvater nicht mag und dann habe ich ihm halt gesagt, warum und er hat zu mir gesagt, dass er mit meinem Stiefvater mal redet.
Mein Stiefvater war zwar erst nett zu mir, wird aber wieder immer unhöflicher. Aber er hat mich nicht nochmal drauf angesprochen.
Ich habe mir halt gewünscht, dass er so wie jeder andere zu mir ist, also nett und nicht nur für 2 Tage nett, sondern IMMER.

Wenn ich meinem Vater von den anderen Problemen erzählen würde, auf jeden fall Persönlich, da ich meistens sehr direkt bin und es selbst nicht so mag, wenn mir jemand wichtige Sachen übers Telefon sagt.

Ich habe die Skills mit ner chillischote nem Gummi und so einem knet Ball versucht. Aber die haben alle nicht funktioniert, ich war einfach so verzweifelt, dass mir die Skills einfach zu wenig waren.
Der/die Grund/Gründe war/waren, dass Mein Stiefvater wieder unhöflich war, er war einfach die ganze Zeit gemein und auch Respeckt los. Wenn ich ihn z.B. darum bitte, dass wenn er aus dem Zimmer raus geht, dass er die Tür wieder zu macht (ich habe ihn NETT drum gebeten) und er sagt in einem bösen Ton: Nein, warum sollte ich. Und so etwas macht er den ganzen Tag.
Und meine Mutter hatte mir in der Nacht meine zwei Hunde in mein Zimmer gebracht, damit sie bei mir schlafen können. (Sie haben früher immer bei mir geschlafen, weil ich mich so sicherer gefühlt habe, aber mein Stiefvater wollte irgendwann nicht mehr, dass sie bei mir schlafen. Ich weis nicht warum).
Und Irgendwann mitten in der Nacht ist er in mein Zimmer gestürmt und hat mich angeschrien, was die scheise soll und, dass ich gefälligst das machen soll, was er mir sagt. Dann hat er meinen einen Hund( der vor meinem Stiefvater angst hat) aus meinem Bett gerissen, sodass mein Hund vor angst in mein Bett gemacht hat und ich es mitten in der Nacht neu beziehen musste. Und, das hat mich einfach so fertig gemacht, dass ich einfach weg wollte, dann bin ich erst mal bisschen raus spazieren gegangen und dann wieder nach Hause, aber da ich mich immer noch nicht besser gefühlt habe, hab ich mich halt geritzt.

Aber ans Reiten kann ich jetzt erst einmal nicht denken, da ich jetzt alle Schulaufgaben schreibe und lernen muss. (das sehe ich aber auch so, dass ich lernen muss)

Ich mache mit meinen Hunden schon etwas länger Agility und Dog- Dance und habe auch vor, dass mit meiner Freundin und ihrem Hund zu machen (wenn der älter ist).

Heute geht's mir mal wieder "Scheiße", ich wünsche mir einfach irgendjemanden, mit dem ich mal reden könnte und in den Arm nehmen kann, aber immer wenn ich zu einer Freundin fahre und mir dabei denke, jetzt erzähl ich es ihr mal, finde ich keinen passenden Augenblick. Ich bin gerade ienfach überfordert und weis nicht, wie lange ich das noch aushalte. Ich kann nicht mehr und schaff das nicht mehr.
Lg Marie

Liebe Marie,

oh je, das hört sich ja momentan wieder gar nicht gut an [font=Arial] [/font]:([font='Arial, Helvetica, sans-serif'] Ich glaube Dir, dass Dir die Situation mit Deinem Stiefvater sehr schwer auf der Seele lastet. Was Du beschreibst, hört sich nicht gerade schön an. Anscheinend hat das Gespräch mit Deinem Vater nur kurz geholfen. Jeder möchte [/font]freundlich[font='Arial, Helvetica, sans-serif'] behandelt werden, da stellst Du keine unerfüllbare Bitte an Deinen Stiefvater. Es ist ganz klar, dass er Deine Privatsphäre achten sollte und Dein Zimmer verlassen sollte, wenn Du ihn höflich darum bittest. Ich denke, Du versuchst Dein Bestes, damit die Beziehung funktioniert, bei Deinem Stiefvater scheint das aber nicht der Fall zu sein. [/font]

Den Vorfall in der Nacht, den du beschreibst, finde ich besonders schlimm. da verstehe ich Dich sehr gut! Es war total lieb von Deiner Mutter, Dir die Hunde ins Zimmer zu bringen [font=Arial] [/font]:)[font='Arial, Helvetica, sans-serif'] Ich glaube, sie denkt schon darüber nach, was sie Dir Gutes tun kann. Dein Stiefvater hatte kein Recht dazu, die Hunde aus Deinem Zimmer zu holen! Er scheint nicht nur Dich, sondern auch die Tiere verstört zu haben, wenn Dein einer Hund vor lauter Stress schon in das Bett macht. Du schreibst, dass Du nicht mehr genau weißt, wann Dein Stiefvater ins Zimmer kam. Du hast bestimmt schon geschlafen oder? Ich könnte mir vorstellen, dass er sich in seiner Autorität von Deiner Mutter untergraben gefühlt hat, weil er ja anscheinend nicht will, dass die Hunde bei Dir im Zimmer sind. Ich versuche zu verstehen, warum er das nicht will. Es scheint Dir doch besser damit zu gehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er in der Nacht darüber einfach furchtbar sauer war und die Wut nicht an Deiner Mutter (die ja die Hunde gebracht hat) sondern an Dir ausgelassen hat, weil er Deine Mutter im Moment vielleicht nicht verletzen möchte. Du kannst aber dafür nichts! Da stehe ich total hinter Dir! Wenn Dein Vater ein [/font]Problem[font='Arial, Helvetica, sans-serif'] mit den Entscheidungen Deiner Mutter hat, muss er das mit ihr klären. Sie ist doch immer noch ein klar denkender Mensch und dazu noch Deine MUTTER! Er kam ja zu Euch dazu und kann nicht einfach über Euch hinweg entscheiden. Wie hat denn Deine Mutter darauf reagiert? Ich bin der Meinung, hier hätte sie eingreifen sollen. Schließlich war es ihre Entscheidung, Dir die Hunde zu bringen![/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']
[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Ich hoffe, Dein Hund hat sich von dieser Situation wieder erholt. Ich finde es eigentlich sehr gut, dass die [/font]Hunde[font='Arial, Helvetica, sans-serif'] nachts bei Dir sind und Dir Sicherheit geben. Mein Hund ist auch immer bei mir und ich könnte es mir anders nicht vorstellen [/font][font=Arial] [/font]:)[font=Arial] Wenn es Dich so beruhigt, dass sie bei Dir sind, würde ich noch einmal versuchen, das mit Deinem Stiefvater und Deiner Mutter zu besprechen. Deine Mutter unterstützt das ja anscheinend. Wieso sollten die Hunde nicht bei Dir sein?! Es ist so toll, dass Du mit ihnen so richtig arbeitest, daher ist es doch total ok, wenn Du ihre Bezugsperson bist und sie auch nachts bei Dir schlafen. Vielleicht könntest Du deswegen ja zuerst einmal vertraulich mit Deiner Mutter sprechen und erfragen, was Dein Stiefvater dagegen hat. Vielleicht hat er ja triftige Gründe. Aber dann solltest Du diese auch kennen, sonst kannst Du es ja nicht verstehen.[/font]
[font=Arial]
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Oh man Marie, ich kann so gut verstehen, dass Du einfach jemanden zum Reden brauchst. Was meinst Du, wie Deine beste Freundin auf diese Geschichte mit Deinen Hunden reagieren würde? Ich weiß, Du möchtest auf den passenden Zeitpunkt für ein Gespräch warten, aber vielleicht musst Du einfach mal mit allem bei ihr herausplatzen. nicht nachdenken, einfach losreden und wenn Dir danach ist auch einmal weinen. Es muss einfach irgendwo raus. Du hast so viel Druck angesammelt, Du sagst selbst, Du weißt nicht, wie lange Du das noch aushältst. Den Druck lässt Du über das Ritzen heraus. Ich könnte mir vorstellen, dass das besser wird, wenn Du mit jemandem geredet hast! [/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']
[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Ich denke immer wieder darüber nach, dass Du schon so lange einfach so traurig und bedrückt bist. Ich könnte mir ganz vielleicht vorstellen, dass es eine leichte Depression sein könnte. Was meinst Du, würdest Du dich trauen, vielleicht einmal mit einem Therapeuten darüber zu sprechen? Jemand der ganz persönlich für Dich da ist und Dir gegenüber sitzt. Der ein- oder zweimal die Woche für dich da ist. Wir können ja einmal gemeinsam überlegen, ob das für Dich eine [/font]Option[font='Arial, Helvetica, sans-serif'] wäre, ob Du Dir das überhaupt vorstellen könntest oder Dich trauen würdest. [/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']
[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Liebe Marie, fühl Dich ganz fest gedrückt, Du wirst das schaffen! Du bist eine starke und kluge Persönlichkeit und Du wirst an diesen Problemen wachsen! Ich glaube da ganz fest an Dich! Ich hoffe, Dir geht es heute weniger schlecht! Hat die Schule eigentlich wieder angefangen? Ich finds toll, dass Du lernst, da sieht man doch, dass du selbst ganz gut einschätzen kannst, wann du etwas für die Schule tun musst [/font][font=Arial] [/font]^^[font=Arial] [/font]
[font=Arial]
[/font]
[font=Arial]Lieeeeebe Grüße, Charlotte[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']
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