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Thema: ich weiß nichts mehr

Eröffnet am 11.12.2013 um 21:30

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Hey,

So langsam wird es mir klarer, was mit mir los ist. Ich glaube, ich habe einfach einen Rückfall. Natürlich habe ich es schon vorher in Erwägung gezogen, aber wahrhaben wollte ich das nicht. Auch als ich angefangen habe mich wieder zu verletzen, war es für mich eindeutig, dass ich das nicht getan habe, obwohl ich es ja getan habe. Das würde dafür sprechen, dass ich meine Handlungen nicht zu mir gehörig empfinde. Vielleicht war es mir unbewusst klar, dass ich wieder Depressionen habe, die nicht gerade schwach sind. Ich denke, dass ich irgendwie wieder in Depressionen gefallen bin, was zu dem SvV führte und dem Unverständnis mir selbst gegenüber. Dank unserem Gespräch erkenne ich das nun auch bewusst selber. Ich bin vielleicht auch nur verwirrt, weil ich nicht mehr wie damals Probleme habe, in die Öffentlichkeit zu gehen und mich zu zeigen, und dass ich nicht mehr auf die Anderen achte, sondern nur auf die Personen in meinem Umfeld. Auch damals war es typisch für mich, dass ich kurze Momente von einer optimistischen Gemütsstimmung hatte. Im Gegensatz zu damals war diese vielleicht einfach viel länger, statt nur höchstens eine Woche war sie mehrere Monate lang. So langsam erkenne ich das Problem, auch wenn ich nicht verstehe, warum ich es wieder habe... Schließlich gab es keinen direkten Auslöser für den Rückfall... zumindest keinen, von dem ich weiß.

Mir ist bewusst, dass jeder auch seine eigenen ruhigen Phasen hat oder Probleme. Allerdings habe ich kein Problem bei mir gesehen, weshalb ich einfach nichts mehr verstanden habe. Nach und nach wird mir klarer, dass mein Problem hauptsächlich die Depressionen sind, woher auch immer sie kommen. Auf den Depressionen folgt alles weitere, was auf mir so lastet. Natürlich gibt es auch wirklich schöne Dinge/ Momente bei mir, allerdings sind sie mir auch egal geworden... Ich habe einfach eine große Lustlosigkeit auf fast alles, auch allgemein auf das Leben. Ich habe die Nase voll davon, wenn man es so ausdrücken möchte, weil es mir auf die Nerven geht, sowohl alles Gute als auch alles Schlechte. Das Einzige, wofür ich es im Moment aushalten kann zu leben, sind die Personen, die mir wichtig sind. Wären die Umstände anders, d.h. ich hätte keine wichtigen Personen in meinem Leben, muss ich nicht lange darüber nachdenken, wie mein Leben aussehen würde, ich würde es einfach nicht mehr leben.
Allerdings verstehe ich gerade nicht, was du damit meinst: "In dem Zusammenhang könnte eine gewisse Funktionalität deines Selbstverletzens schon vorhanden sein?" Ich verstehe einfach die Frage nicht 😀 .

Irgendwie fühle ich mich jetzt ein bisschen leichter, jetzt wo ich weiß, was genau los ist mit mir. Ich habe einfach einen Rückfall. Das erleichtert mich wirklich, weil ich jetzt gezielt handeln kann.

Das neue Problem, was sich jetzt ergibt, ist: will ich die Depressionen überhaupt lösen? Mir ist es momentan nämlich egal, so wie die Folgen von SvV usw. Ich glaube ich muss wieder mir selbst in einem Konflikt gegenübertreten um eine Entscheidung zu treffen. Hoffentlich die richtige Entscheidung für die Zukunft.

Und jetzt fühle ich mich doch wieder schwerer, weil ich weiß, was auf mich zukommt die nächsten Wochen / Monate...
Aber jetzt wo ich weiß, was los ist, sehe ich vielleicht, eventuell, möglicherweise eine Möglichkeit, mich wieder jemanden anzuvertrauen. Ich muss mal sehen, wie ich jetzt handeln will...

Auf jeden Fall jetzt schon einmal ein riesen Dankeschön, ohne dich wäre ich glaube ich immer noch ratlos gewesen. 🙂

Hast du vielleicht Tipps, wie ich meine Gedanken/ Verhalten als zu mir gehörig betrachten kann? Ich weiß es nämlich nicht und ich würde eigentlich ich selbst bleiben und nicht mir fremd werden/ sein...
Was ich mir seit Jahren immer sage, sozusagen mein Motto: "Verliere dich selbst niemals." Für mich ist das eins der wichtigsten Dinge im Leben, immer zu wissen, wer man ist und man selbst bleiben, d.h. sich nicht zu verstellen.

Liebste Grüße, Lisa 🙂

Hey,

du denkst also du hast einen Rückfall in deine Depressionen wolltest diesen nicht wahr haben?
Dazu möchte ich als erstes sagen, Rückfälle können vorkommen, dann ist es jedoch wichtig, diesem schnellstmöglich Einhalt zu gebieten und nicht den Kopf in den Sand zu stecken und sich zu denken: naja ich schaffe das doch eh nie, also ist sowieso alles egal.
Das du dies verdängen wolltest, könnte ein Grund sein, warum du bzw. deine Handlungen dir fremd vorkamen/vorkommen.
Ob du allerdings einen Rückfall hast, kann ich momentan schlecht nachvollziehen, da ich die dazugehörige Symptomatik bei dir noch nicht ganz verstanden hast. Vielleicht kannst du das ja genauer beschreiben? (Verstehst du, wie ich das meine? Du schreibst, du hast eine Depression, aber nicht, warum genau. Depressionen können verschiedenste Form haben und sollten immer individuell betrachtet werden.) Das musst du natürlich nicht. Nur wenn du darüber reden möchtest.
Weiterhin zum Thema Rückfall: Dafür muss es nicht immer einen konkreten Auslöser geben, es kann sich sozusagen anstauen. So könntest du dich beispielsweise über die Zeit immer ein Stück mehr wieder zurückgezogen haben, ohne, dass es dir bewusst ist?
Ein anderes Beispiel wäre z.B. (das ist jetzt nur zur Veranschaulichung und soll nicht auf dich bezogen sein): ein Mädchen hat sich immer dann selbst verletzt, wenn sie starke negative Gefühle hatte, weil sie ihre Wut nicht äußern konnte. Dann hat sie gelernt die Wut in einer anderen Form zu äußern und sie adäquat zu kommunizieren. Im Laufe der Zeit hat sich das jedoch unbewusst verändert, so dass sie anfangs nur noch bei bestimmten Menschen ihre Wut geäußert hat und zum Schluss bei keinem mehr und sich wieder selbst verletzt hat. In dem Fall gäbe es auch keinen konkreten Auslöser, sondern ein "Anstauen" von Ereignissen, so dass das Mädchen letztlich wieder auf die "altbewährte" Strategie zurückgriff.

Zu der Funktionalität des Selbstverletzens: Ich bin sehe ein "Symptom" - bei dir das Selbstverletzen - immer als den bestmöglichen Weg einer Person an, ein Problem zu bewältigen. Eben aufgrund ihrer Fähigkeiten, gibt es diese Strategie und die hat sich oft bewehrt. Das können natürlich auch eher dysfunktionale Strategien sein. Es kann also auch bei dir sein, dass das Selbstverletzten schon eine gewisse Wirkung hat. Vielleicht, um zu merken, dass du doch noch am Leben bist?
Das was du diesbezüglich geschrieben hast, bereitet mir im Übrigen schon ein wenig Sorge. Hast du denn schon einmal mit dem Gedanken gespielt dir selbst etwas anzutun?

Zur Frage, ob du die Depression überhaupt lösen willst: Das kann ich dir leider nicht beantworten. Vllt könntest du schauen, was hat sie negatives und was positives und was davon ist dir wichtiger? Und wie könnte man die positiven Aspekte der Depression auch anders erreichen?
Wenn du möchtest, können wir auch gerne darüber weiter zusammen nachdenken.
Ich hab dir gerne versucht zu helfen und es freut mich, dass es dir auch ein Stück weit was gebracht hat! (=

Dass du gerne du selbst bleiben möchtest, kann ich sehr gut verstehen. Wer möchte dies denn auch nicht? (außerdem sind alle anderen ja eh schon besetzt (; )
Vielleicht hilft es dir ja, wenn du mal ein Bild über dich gestaltest, bei dem deine Eigenschaften, Schwächen die du vielleicht hast und vor allem deine Stärken (wie z.B. das Schreiben) aufschreibst?
Vielleicht hilft es dir auch schon, wenn ich dir zu dem Thema noch kurze Erklärungen gebe: Das was du beschreibst, könnte man als Depersonalisierung bezeichnen. Du nimmst also bestimmt Ding, wie beispielsweise deine eigenen Gedanken als nicht zu dir gehörig oder fremd wahr. Oft scheinen dahinter Ängste oder Konflikte zu liegen, die Personen versuchst zu verdrängen. Also vllt. kannst du dir die Gedanken anschauen, die dir fremd erscheinen und sie genauer hinterfragen? Wenn du magst, kannst du auch gerne ein Beispiel schreiben und wir überlegen gemeinsam.

Liebe Grüße,
Steffi

Hey,

Meine Depressionen nehmen immer eine große Form in meinem
Kopf an, d.h. ich denke viel nach, oder über bestimmte Sachen
detaillierter und bekomme negative Gefühle darüber. Ich denke auch viel
über negative Sachen nach, zumindest Sachen, die etwas negatives
auslösen. Aber das ist nur ein Weg meine Depression zu beschreiben. Z.B.
wird auch meine Weltansicht bzw. das Leben sehr negativ. Oder auch: ich
bin immer müde, nicht nur von wegen Schlafen, sondern auch allgemein
müde, z.B. den Gedanken "Ich kann nicht mehr", den ich sehr oft habe.
Einen
Auslöser kann ich nicht nennen... das war ja auch der Grund dafür,
warum ich nichts mehr weiß. Ich verstehe es nicht. Bei mir läuft
eigentlich alles gut und ich hatte ja eine neue Basis von
Selbstvertrauen bekommen oder ein ganz wenig Selbstliebe, die sich
wieder abbaut.
Zurückziehen tue ich mich eigentlich nicht, weil ich
von außen bzw. in Anwesenheit anderer Menschen wie immer bin. Die
Depressionen finden innerlich statt.
Bestimmte Ereignisse sind auch nicht sonderlich aufgetreten, die sich hätten anstauen können...

Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, warum ich mit 12 Jahren depressiv wurde... Ich glaube da spielte Liebeskummer mit und Selbstzweifel, was ich beides eigentlich nicht habe.
An Stress kann es auch nicht liegen, weil ich mit Stresssituationen gut umgehe und mir nie Druck mache o. habe.
Ich habe das Gefühl der Rückfall hat mit dem "Ich kann nicht mehr" zu tun.
Es ist fast ein dauerhafter Zustand, dass ich nicht mehr kann. Worauf
auch immer es sich bezieht, das weiß ich selber nicht. Warum kann ich
nicht mehr, und woher kommt dieses Gefühl? Ich weiß es wirklich nicht.

Dass ich am Leben bin spüre ich, ich fühle und nehme meine Außenwelt war
(auch wenn diese Wahrnehmung bei Depressionen sich bei mir einschränkt).
Ich habe schon mehrmals mit dem Gedanken gespielt, mir etws anzutun. In
letzter Zeit häufiger. Machen würde ich es nicht, ich darf nicht. Ob ich
es könnte, weiß ich auch nicht, aber ich darf nicht. Ich darf es nicht,
weil ich Menschen in meinem Leben habe. Sie haben einen Einfluss auf
mich, ich einen auf sie. Ich sehe das Leben aus einem Winkel, wo man
sich gemeinsam mit Menschen ein Leben aufbaut, materielle Sachen außen
vor gelassen. D.h., ich möchte nicht, dass jemand um mich trauert und
sein Leben dadurch verändert wird. Wenn jemand, den ich lieb habe,
sterben würde, wäre ich ziemlich am Boden. Also wäre es auch andersrum.
Es ist erschreckend, dass ich Gedanken an Selbstmord habe, vor allem da
mein Leben relativ gut läuft und Depressionen behandelt werden könnten.
Aber sie sind manchmal da, wobei ich sagen muss, da spielt der Gedanke
"Ich kann nicht mehr" auch eine Rolle, sowie "ich will nicht mehr". Um
es nochmal zu unterstreichen: ich werde mich nicht umbringen, egal was
mit mir passieren sollte.

Ich würde gerne ein Bild von mir selber
beschreiben, habe es auch eben versucht, aber es klappt nicht, mir
fällt einfach nichts ein. Ich kann mich selber nicht beschreiben und
meine Schwächen und Stärken sind mir auch nicht klar genug, sodass sie
mir einfallen würden...

Spontan fällt mir kein konkretes Beispiel ein für diese "fremden Gedanken".
Vielleicht
"ich hasse mich", oder einfach das Gefühl von Hass. Es ist mir fremd,
ich weiß nicht wozu er gehört und warum. Außerdem ist Hass ein
ausdrucksstarker Begriff, es mag ja sein dass ich mich nicht so oft mag,
aber hassen geht schon ziemlich weit. Gerade hatte ich auch wieder den
Gedanken bzw. das Gefühl von Selbsthass.

Heute, besonders
gerade, habe ich die Lust dazu die Klinge zu benutzen. Was mir gerade
auffällt, ist, dass sich der Selbsthass auf einen hohen Grad befindet,
wenn ich wenige Sekunden vor dem SvV bin. Er steigt hoch, und der erste
Schnitt ist auch mit Hass gefüllt, nicht immer, aber ich glaube es ist
häufig so. Besonders wenn ich meine Fingernägel in die Haut drücke
empfinde ich Hass. Das hinterlässt ja kaum Narben tut aber auch weh,
sodass es mich der Schmerz irgendwie beruhigt und der Selbsthass gesenkt
wird.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich so ist
und ob der Hass ein Hauptgrund ist. Wie gesagt, dieser Hass ist nur kurz
und phasenweise.

Seit einiger Zeit, kA wie lange schon, fühle ich mich ersetzbar, nicht viel von Wert. Besonders das ersetzbar-sein kränkt mich.

Zu
leben ist einfach anstrengend und im Moment sehe ich keinen Zweck
dahinter, diese Anstrengung, welche mir nichts bringt, anzunehmen.
Heute Abend habe ich wieder Lust mir weh zu tun.

Es
kommt mir so langsam vor, dass ich wieder viel zu viel über alles in
meinem Leben klage... Ich habe gerade wieder eine tiefe Phase und keine
Lust mehr auf irgendetwas, auf nichts; ich will nicht mehr.

Was
vielleicht bedeutend ist: damals, wo ich "gesund" war, und kurz vor
einem Tief bzw. Rückfall war, hatte ich Sehnsucht danach, wieder krank
zu werden und mir weh zu tun, weil das [u]einfacher[/u] ist. Keine Ahnung, was das aussagt; vielleicht, dass zu leben anstrengend ist und krank zu sein einfacher? Ich weiß es nicht.

Liebste Grüße, Lisa

Hey Lisa,

entschuldige, dass die Antwort diesmal recht lange gedauert hat. Hab gestern einfach keine Zeit gefunden, dir in Ruhe zu antworten. /=

Mit dem zurückziehen meinte ich eher, dass du weniger Kontakt mit anderen Menschen suchst. Dies kann beispielsweise auch eine Art Auslöser für Depression sein. (Es gibt eine Theorie, die davon ausgeht, dass bei depressiven Menschen, die oftmals viel zu Hause sind, die positiven Verstärker durch zu wenig Interaktion mit anderen Menschen ausbleiben und in Folge dessen wieder vermehrt negative Gedanken, ähnlich wie du es beschreibst austreten). Ist dir das bei dir aufgefallen?

Wann trat denn deine Depression auf? Zu einer bestimmten Jahreszeit oder immer mal wieder über das Jahr verteilt?
Und siehst du Unterschiede zwischen deiner gesunden Zeit und jetzt bzw. der Depression?
(Ich benutze einfach mal deine Begriffe, hoffe das ist in Ordnung (= )

Folgt denn dem Gedanke: "Ich kann nicht mehr" auch die entsprechende Handlung, oder schaffst du es trotzdem dich zu motivieren und deine "Aufgaben" zu erledigen? Was sagst bzw. könntest du dir dann motivierendes sagen?
Wenn du nicht weist, woher der Gedanke kommt, kannst du dann evtl. bestimmte Situationen erkennen, oder taucht er generell auf?

Gut, dann bin ich erst einmal beruhig, dass du dir nichts antuen würdest. Ich finde nämlich, dass du trotz deiner Probleme ein einzigartiges, nettes Mädchen zu sein scheinst (=
Wenn dir vllt selbst keine Sachen über dich einfallen, dass frag doch vllt mal dein Umfeld: Eltern, Freunde, Bekannte. Dann könnte dir das evtl. helfen?
Ich denke, es wäre wichtig, dass du dich damit auseinandersetzt (natürlich nur, wenn du es möchtest). Das würde ja zu dem Thema gehören: Wer bin ich? Bin/werde ich mir fremd?

Du hast Recht. Ich finde auch, dass Hass eine starke negative Emotion ist.
Was dachtest du denn in dem Moment: Warum empfandest du in der Situation so etwas wie Selbsthass?
Du schreibst, dass der Selbsthass immer vor dem Selbstverletzen steigt und auf einem hohen Niveau ist. Kannst du dir andere Handlungen vorstellen, die dir ähnlich helfen könnten in der Situation? (mir würde z.B. da wieder das Bild von dir selbst einfallen. Das könntest du in solchen Situationen anschauen und dir vor allem deine positiven Seiten anschauen. Das könntest du, wenn du magst mal versuchen).
Es kann schon sein, dass es noch andere Gründe gibt. Die finden wir oder du vllt auch noch raus. Aber ich finde es schon super, dass dir dieser Grund aufgefallen ist. Da können wir ansetzen.
Darf ich dich fragen, ob du dich an dem Tag dann noch selbst verletzt hast?

Wie kommst du denn auf den Gedanke, dass du ersetzbar bist?

Zu deinen letzten Fragen: Ich denke, es bedeutet genau das. Ich versuche dir zu erklären warum.
Ich hatte dir ja glaube ich schon einmal erklärt, wie ich die Entstehung einer Krankheit sehe bzw. die Ausbildung von Symptomen oder Handlungen wie selbstverletzten (nämlich, dass es in dem moment der bestmögliche Weg der Person ist, mit einem Problem umzugehen). Bei verschiedensten Konflikten kann es nun dazu kommen, dass genau diese automatisierten Verhaltensweisen/Gedanken ect. wieder auftreten. Und diese sind ja auch leichter, als Verhalten/Gedanken ect., welches man neu gelernt und noch nicht so stark verinnerlicht hat. Aus dieser Sicht ist es schon einfacher krank zu sein.
Zudem bekommt man so ja auch Aufmerksamkeit. Wenn ein Kind z.B. Grippe hat, ist die Mama dann den ganzen Tag da und kümmert sich um das kranke Kind. (Ich möchte dir damit keinesfalls unterstellen, dass es bei dir auch so ist!)
Es ist nicht einfach aus einem Tief wieder rauszukommen, da man oft aktiv sein muss. Möglichkeiten können wir gerne besprechen. Da kann ich dir Hilfestellung geben, wenn du möchtest. Umsetzen und die Kraft dafür aufbringen, musst du leider selbst. Und ob du das möchtest, oder nicht, musst du ganz allein entscheiden. Ich hoffe du möchtest (=

Liebste Grüße,
Steffi

Hey,

es ist nicht schlimm, dass es diesmal länger gedauert hat 🙂

Mir
ist schon aufgefallen, dass ich mich zurückziehe und dann negativer
eingestellt bin. Wenn das aber der Fall ist, und ich mich mehr den
Menschen zuwende, dann gibt es trotzdem kaum positive Verstärker. Es ist
eher sehr anstrengend und ich bin irgendwie verletzlicher; bei einer
kleinen (nicht so gemeinten) negativen Aussage / Reaktion fühle ich mich
schlechter oder auch unsicherer.
Diese Unsicherheit oder
Anstrengung bei der Interaktion ist z.B. etwas, was bei mir bei meinen
Depressionen auftritt, was im Unterschied zu der "gesunden Zeit" ist.
Dort fällt mir die Interaktion deutlich einfacher und lockerer.
DIe Depressionen tauchen verteilt im Jahr auf.
Noch
ein wesentlicher Unterschied ist, dass ich bei den Depressionen viel
detailierter und selbstbezogener denke. Bei der "gesunden Phase" tu ich
das eben nicht; ich bin auch auf andere fokussiert.

Den Gedanken
"ich kann nicht mehr" habe ich öfters und zu unterschiedlichen
Situationen, deshalb folgt darauf keine genaue Handlung. Ich fühle mich
dabei immer 'müde'. Sozusagen bin ich am Ende meiner Kräfte. Mich dann
zu motivieren fällt mir schwer, da ich einfach "k.o." bin. Ich glaube
sogar, dass es nichts motivierendes gibt dafür... Bildlich dargestellt
ist die Situation so:
" Unabhängig von der Situation; ich fühle mich
so erschöpft, dass ich im derzeitigen Moment alles ausblenden will und
auf dem Boden sitzen/ liegen will, weil meine Beine mich nicht länger
halten können. "
Damit meine ich nicht, dass ich körperlich erschöpft bin, sondern mich einfach erschöpft fühle.
Vielleicht kommt der Gedanke daher, dass ich das Leben anstrengend finde und davon erschöpft bin.

Ich
habe für das Eigenbild auch meine Freundin gefragt, wie sie mich kurz
beschreiben würde. Ich habe mich auch darin wiedergefunden. Allerdings
war sie eher auf die positiven Eigenschaften konzentriert, was irgendwie
klar ist 😀
Vielleicht sollte ich wirklich auch andere Personen noch fragen, vielleicht erkenne ich mich ja zumindest als Person wieder.
Das
könnte ja daraufhin deuten, dass ich mich als Person kenne, aber die
Krankheit meine Denkensweise/ Handlungen verdreht. Das wäre glaube ich
wichtig herauszufinden und ich werde es versuchen.

Zu dem Selbsthass:
mir
ist gestern und heute aufgefallen, dass ich diesen Selbsthass in einer
geringeren Menge auch wann anders fühle. Ich glaube, es waren
Situationen, wo ich selber von mir dachte, dass ich etwas "falsch"
gemacht habe, bzw. mir mein eigenes Handeln nicht gefiel. Zum Bsp.: ich
hatte gestern Sport, und während des Unterrichts habe ich beim
Volleyball öfters den Aufschlag nicht hingekriegt und der Lehrer hat uns
in den Gruppen eingeteilt und mit den Personen aus meiner Gruppe habe
ich weniger zu tun. Ich denke, dass meine Ansprüche einfach höher waren
dadurch (ich bin in Volleyball nicht so gut). Nach dem Unterricht dachte
ich so etwas, wie: "Oh man, warum hast du das nicht so hingekriegt wie
sonst?!"
Aber auf diesem hohen Niveau ist es nur kurz vor dem SvV.
Ich
glaube, in den Momenten kommt einfach alles negative hoch und ich bin
sehr angespannt. Deswegen wäre das Selbstverletzen eine Art
"Beruhigungsmittel".
Das ist mir dann auch aufgefallen, als ich mich
verletzt habe. Ich habe es danach auch aufgeschrieben, wie ich es machen
wollte in solchen Situationen. Ich fühlte nach den ersten Schnitten
eine Erleichterung und es fühlte sich wie eine Betäubung an und wollte
mehr davon. Ich genoss es und fühlte mich danach entspannter und ruhiger.
Allerdings
hört davon das negative Selbstbild nicht auf und ich habe auch ein
bisschen Probleme mit dem Essen. Ich esse nämlich sehr viel, als ob ich
etwas in mir füllen muss oder einfach etwas schmecken muss, selbst wenn
ich keinen Hunger habe. Ich bin nicht übergewichtig, nehme aber oft
immer ein paar Kilos zu, die ich irgendwann abtrainiere wenn ich eine
"gesunde Phase" habe. Bei dem Essen ist es mir bewusst, dass es eine
bestimmte Funktion erfüllt. Das Essen beschäftigt mich auch sehr,
besonders bei dem Selbstbild (Selbsthass) oder auch im Spiegelbild. Ob
es eine Essstörung ist, weiß ich nicht, und mit denen kenne ich mich
jetzt nicht allzu gut aus. Jedenfalls habe ich mich danach auch wieder
vollgestopft.

Warum ich ersetzbar bin: das fühle ich einfach. Ich
denke, dass andere viel wichtigere Personen im Leben haben und ich nur
eine Nebenperson. Somit spiele ich keine bestimmte Rolle in dem Leben
anderer und man könnte mich ersetzen. Es könnte auch sein, dass ich mir
wünsche, dass ich ersetzbar bin, damit ich mich vollends zurückziehen
kann und aus dem Leben verschwinden kann. Aber ich glaube eher, dass ich
mir wünsche, dass eine Person so fühlt, wie ich für sie. Z.B. für meine
beste Freundin: ich könnte nicht ohne sie, aber ich glaube, dass sie
eine Freundin hat, die ihr noch wichtiger ist als ich. Natürlich ist das
zu steif betrachtet, aber vielleicht bin ich einfach eifersüchtig. Ich
habe eben keinen, der sagen würde "du bist die wichtigste Person für
mich".

Was du sagst, mit dem automatisierten Verhaltensweisen
& Gedanken, erscheint mir passend. Krank zu sein fühlt sich für mich
einfacher an, vielleicht kann ich damit sogar besser umgehen. Wenn ich
dann aber eben aktiv sein muss um die neuen Gedanken / Verhalten
beizubehalten, ist es eher anstrengend (das war es auch in dem "gesunden
Jahr"). Dann sehe ich es allerdings als schwierig an, mich jemals daran
zu gewöhnen in Zukunft, um gesund zu bleiben... Schließlich habe ich
damals mein Bestes gegeben und es wirklich stark versucht. Vielleicht
habe ich nachgegeben, als ich anfing mir zu denken: "wofür? so toll ist
das Leben nicht wirklich... es ist auch nicht schlecht, aber wofür diese
Anstrengung?"

Um mal einen positiven Aspekt zu nennen:
Ich habe jetzt zwei Wochen Ferien und kann endlich Ruhe haben für's Erste und Ausschlafen. 🙂
Damit meine ich hauptsächlich auch die Schule (bin im 11. Schuljahr). Endlich wieder mehr Zeit für das Malen & Lesen 😀

Liebste Grüße, Lisa 🙂

Hey,

kannst du mir denn mal deinen Tagesablauf beschreiben, so wie er jetzt die letzte Zeit ungefähr war? Mir kommt gerade der Gedanke, dass es auch vllt. normal ist, dass du dich so schlapp und erschöpft fühlst, da die Abizeit eine ziemlich stressige Zeit ist. Dazu würde ich gerne einfach einen Einblick bekommen, wie du deinen Tag strukturierst, wie lange du schläfst ect.
Und ich denke, du darfst dir auch ruhig mal eine Auszeit nehmen, Inder du beispielsweise malst. Es ist wichtig, dass du dir auch trotz des ganzen Schullstresses Zeit für dich nimmst. Das brauchst du, um dich zu erholen.
Das bringt mich auch schon zum nächsten, was ich ansprechen wollte und was du auch selbst so beschreibst. Die Ansprüche die du hast. Es klingt so, als ob die ziemlich hoch sind, sowohl an dich selbst, als evtl. auch an andere.
Zu den Ansprüchen an dich selbst. Könnte es sein, dass diese schon in eine Art Perfektionismus greifen und es dir deswegen eben öfter schlecht geht? So würde ich beispielsweise die Sportsituation einschätzen: du kannst dir in dieser Situation es nicht erlauben, auch einmal etwas nicht gut zu können (obwohl das völlig normal ist, da niemand alles perfekt kann). Wenn das so ist, dann solltest du/wir evtl. versuchen daran zu arbeiten, deine Ansprüche zu senken. Einfach aus dem Grund, dass du dich dann selbst nicht mehr so sehr unter Druck setzt und es dir dann dadurch besser geht, auch wenn du mal etwas nicht zu 100% erfüllst.
Zu den Erwartungen von anderen, das meinte ich bezogen auf: für jemanden die wichtigste Person im Leben sein. Das ist durchaus ein schönes Gefühl, aber dennoch ein ziemlich hoher Anspruch meiner Meinung nach, oder? Vielleicht kannst du da ja mal schauen, ob du den Anspruch umwandeln kannst in: eine wichtige Person für jemanden sein und dabei vllt. auf kleine Dinge, die andere dir entgegen bringen achten. Vielleicht nimmst du diese gar nicht wahr?

Ich denke schon, dass deine Depression deine Wahrnehmung beeinflusst, in die Richtung, dass du eher die negativen Seiten an dir wahrnimmst und vllt. auch eher für negative Dinge, die dir deine Mitmenschen entgegenbringen. (Wie gerade geschrieben, versuch doch mal, auf die kleinen positiven Dinge zu achten).

Zum Selbsthass, dass ist denk ich eng mit dem was ich oben geschrieben habe verknüpft: den hohen Erwartungen, die du an dich stellst.
Woher kommen denn eigentlich diese hohen Erwartungen/Ansprüche? Kannst du dir das erklären?

Du hast also doch eine Funktion des Selbstverletzens gefunden und auch festgestellt, dass diese Handlung eher kurzfristig eine positive Wirkung bringt. Sie hilft dir in dem Moment, ändert aber nichts an dem Problem, welches dahinter liegt.
Deswegen fallen mir zwei Sachen ein:
1. Wir sollten uns mit dem dahinter ligenden Problem beschäftigen (darüber schreiben wir ja auch (= ), dann kommt es evtl. nicht mehr so solchen Situationen, in denen der Druck so groß wird
2. Wir sollten andere kurzfristige Strategien finden. Magst du denn mal überlegen, was du in dieser Situation für andere Handlungen tun könntest, die vllt. einen ähnlichen Effekt haben?

Das nächste Problem, was du ansprichst ist das Essen. Um beurteilen zu können, ob du eine Essstörung hast, bräuchte ich mehr Infos.
Was mir jedoch auffällt: du benutzt das Essen ähnlich wie das Selbstverletzten. Du sagst ja selbst, dass es eine Leere in dir füllt. Vllt. sollten wir auch da schauen, ob wir etwas anderes finden, was diese Leere füllen kann. Isst du dann auch so viel, dass du dich übergeben musst? Oder führst du es dann manchmal herbei? Und was heißt für dich "ich esse nämlich sehr viel"?
Was siehst du denn, wenn du in den Spiegel schaust?

Klar, ist es ein schwieriger Weg, auch einfach deswegen, weil man eine Depression leider nicht wie eine Grippe einfach mit Medikamenten heilen kann und sie ist weg. Menschen haben verschiedene Erlebnisse und verschiedene Charaktere, die man nicht komplett ändern kann. Allerdings kann man gewisse Grundeinstellungen versuchen zu ändern. Das ist kein leichter Weg, aber dennoch kann er erfolgreich sein. Dass du jetzt einen Rückfall hattest, kann passieren. Gerade, weil du jetzt im Abistress bist, es Winter wird und du weniger raus kannst. Also das könnten zumindest Gründe sein.

Jetzt schreiben wir ja gerade über viele verschiedene Punkte parallel. Siehst du da Verbindungen dazwischen? Möchtest du das erst mal fokussieren und nur an einem Punkt arbeiten?

Das freut mich für dich (=
Ich wünsche dir schon mal einen guten Ferienstart (=
Wie geht es dir eigentlich mit der Weihnachtszeit?

Liebste Grüße,
Steffi

Hey,

jetzt hatte ich gerade eine Antwort geschrieben und ich wurde automatisch abgemeldet und die Nachricht ist weg -.-
Mal sehen ob ich alles wieder aufschreiben kann wie eben.

Mein Tagesablauf sieht ungefähr so aus:
Ich gehe so um 23 uhr schlafen, stehe um 6:30 auf und zu Schule. An zwei Tagen habe ich Nachmittagsunterricht und der normale Ablauf weicht ab. Aber um 14h bin ich zu Hause und esse, währenddessen gucke ich Fernseh, meistens auch mit meiner Mutter. Danach gehe ich ins Zimmer und mache etwas, häufig erst einmal ins Internet gehen und gucken was es Neues gibt (z.B. fb). Am Abend mache ich Hausaufgaben und esse etwas, vielleicht noch einmal Fernseh gucken. Vor dem Schlafengehen bin ich eigentlich immer noch einmal am PC um etwas runterzufahren (Minesweeper und sowas spielen). Joa, so ungefähr sieht er aus :D. Und eigentlich habe ich genug Zeit für mich, aber für Malen oder Lesen reicht es nicht, weil ich dafür immer gerne den ganzen Tag verwende (also häufiger nur am Wochenende, wenn Zeit ist). Für eine Klausur plane ich auch immer, wie viel Zeit ich verwenden möchte.

Möglich ist es, dass die Ansprüche an Perfektionismus greifen, obwohl die Definition von Perfektionismus nicht immer klar ist. Auf jeden Fall könnte es sein, dass sie sehr hoch sind, und auch situationsbezogen. Bei dem Sport war es so, dass ich nicht schlechter als die anderen sein wollte und nicht gerne im Mittelpunkt stehe, sondern lieber gerne nur betrachte. Bei dem Präsentieren vor der Klasse steht man ja auch im Mittelpunkt, allerdings bin ich dabei nicht mehr nervös und kann mich gut konzentrieren.
Vielleicht haben meine eigenen Ansprüche auch mit Selbstkontrolle zu tun, oder sie zumindest als Richtlinien oder anstrebenswert zu sehen.
Der Gedanke, die wichtigste Person für jemanden zu sein, ist wirklich steif. Ich sehe mich allerdings nicht einmal als wichtig für andere, also nicht von Relevanz. Ich könnte ja versuchen nicht so viel zu erwarten, was eh nichts bringt, sondern eher Taten für andere zu vollbringen.
Problem ist aber, dass es mir selbst weh tut, wenn andere Probleme haben. Wenn ich dann nicht helfen kann dabei, fühle ich mich auch wieder unnütz...
Positive Dinge für mich bei den anderen ist für mich, dass ich ihr Lachen/ Lächeln liebe. Dann muss ich es auch immer tun und ich freue mich einfach, wenn sie sich auch freuen.

Ja, die Depressionen beeinflussen wirklich meine Wahrnehmung, das erkenne ich auch daran, weil ich einen Vergleich ziehen kann zur "gesunden Zeit". Ich kann auch die positiven Dinge, die andere mit entgegenbringen, erkennen, allerdings rücken die negativen irgendwie immer in den Vordergrund.

Woher die hohen Ansprüche kommen, kann ich selber nicht genau sagen... Möglicherweise liegt es an meinem Verständnis für "Perfektion"/ "richtig" oder an dem Vergleichen mit anderen Menschen. Oder auch wegen den Vorstellungen meines Vaters, da er immer seine Meinung anderen erklärt und aufzeigt, z.B. um es besser zu beschreiben: für ihn gibt es z.B. kein Ausversehen, da man verantwortungsvoll und bewusst handeln kann. Ob es an diesen Dingen liegt, kann ich aber nicht genau sagen.

Es stimmt, irgendwie ist die Funktion von SvV bei mir, mich zu beruhigen/ betäuben oder den Druck abzubauen.
Jedoch verstehe ich immer noch nicht mein Problem. Liegt es wirklich an dem Streben nach Perfektion, was zu Druck und Selbsthass führt und dadurch zu SvV und Depressionen? Erklärt es meine Liebe zu SvV? Schließlich würde es mir auch gefallen, SvV ohne Grund zu machen...
Kurzfristige Strategien zu finden ist schwer, da ich nicht einen Ersatz für SvV nutzen kann (Eiswürfel, Gummiband, etc.), weil ich dadurch nur mehr Schmerzen haben will. Malen und Schreiben hilft mir in so einem Moment nicht, wo alles auf einem hohen Niveau ist (Selbsthass, Druck), das habe ich damals schon mal ausprobiert. Nach draußen gehen klappt auch nicht, weil ich in den Momenten mich nicht dazu aufbringen kann und es mich nicht beruhigen würde sondern die Zeit nur herausgezögert werden würde und damit der Druck größer. Hast du eine Idee?

Wenn ich esse, dass esse ich sehr viel, d.h. ich fühle mich schlecht bzw. ich würde mich gerne übergeben. Damals, als ich sehr auf das Essen und Abnehmen fokussiert war, hatte ich das sogar versucht selbst herbeizuführen, was nicht geklappt hat. Ich möchte irgendwie viele Geschmäcke spüren und kauen, um irgendetwas in mir zu betäuben/ füllen... Demnach wäre es wirklich die Funktion, wie bei dem SvV. Ich beschäftige mich sehr mit meinem Essverhalten und nehme mir jeden Abend vor dem Schlafengehen vor, wieder normal zu essen, was nie klappt. Ich beobachte auch regelmäßig meine Figur, auch im Spiegel. Ich wünsche mir aber nicht dünn oder mager zu sein, sondern einfach einen gesunden BMI von ca. 21 zu haben (bin an der Grenze zum Übergewicht, 24). Ich nehme auch schnell zu, und es ist schwer dass wieder abzutrainieren um danach wieder zuzunehmen. Deswegen würde ich eigentlich gerne das Gewicht halten können.

Derzeit schaue ich nicht gerne mein Spiegelbild an, aber wenn ich es sehe, dann sehe ich ein fremdes, trauriges, fettes und unperfektes Mädchen, welches ich nicht leiden kann.

Ich sehe Verbindungen zwischen all den Sachen, weil sie in meinen Augen alle einen Teil zu den Depressionen führen, was mir allerdings erst bewusst wird, bei der Auseinandersetzung damit und mit der Beratung von dir.
Ich denke, es wäre besser, an allem immer ein bisschen zu arbeiten, wenn das ok ist.

Ich mag die Weihnachtszeit, weil sie schöne Erinnerungen bringen. Als Kind mochte ich immer die Freude, Familie und den Beginn eines weiteren spannenden Jahres. Heutzutage freue ich mich allerdings weniger auf ein neues Jahr, weil ich weiß, dass in einem Jahr viel mit mir passieren kann (z.B. mit den Depressionen). Trotzdem freue ich mich auf Weihnachten 🙂

Ich wünsche dir auch schon einmal schöne Feiertage! ^_^

Liebste Grüße, Lisa 😀

Hey Lisa,

ohwe, das ist echt doof. Ich habe auch immer Angst, dass es das nicht sendet & kopiere den Text vorher (; Und wenn du was vergessen hast, dann kommen wir da sicher wieder drauf (=

Du möchtest also an allem ein bisschen arbeiten? Das habe ich mir schon gedacht (;
Kannst du trotzdem die Themen mal versuchen in eine Reihenfolge zu bringen, was dich grad am meisten belastet?

Tut es dir denn gut einen strukturierten Tagesablauf zu haben, oder magst du eher die Ferien, in denen du dir deine Tage selbst einteilen kannst? Vllt. auch in Bezug zu deiner Depression, wann fällt es dir dann leichter?

Also zu deinem Tagesablauf. Vielleicht könntest du mal versuchen, gegen 22 Uhr ins Bett zu gehen? Es ist ja wichtig genug zu schlafen, damit du dich physisch, aber auch psychisch erholen kannst. Und vor allem Kinder und Jugendliche brauchen mehr Schlaf als Erwachsene (;
Vielleicht kannst du ja einfach versuchen, auch in der Woche das malen mal für ne Stunde einzubauen? Auch wenn du lieber den ganzen Tag hättest. Es ist ja nicht nur wichtig Zeit für dich zu haben, sondern sich auch schön für dich zu nutzen.

Wie definierst du denn Perfektionismus für dich?
Ich könnte mir schon vorstellen, dass du da strenge und hohe Ansprüche an dich stellst, wenn du das so mit deinem Vater beschreibst. Man wird ja durch seine Eltern erzogen und nimmt dadurch ja auch gewisse Prinzipien und Ansprüche für sich mit. Das soll jetzt nicht heißen, dass dein Vater an irgendwas Schuld ist.
Möchtest du denn diese Ansprüche an dich behalten, oder bist du so zufrieden damit? Bzw. denkst du es tut dir gut so?

Das ist ja leider auch so ein verzerrtes Denkmuster bei Depressionen: ich bin eh nichts wert und schon gar nicht für andere und muss für die auch alles tun und mich quasi "aufopfern", sonst mögen sie mich erst recht nicht. So ähnlich beschreibst du es ja. Vielleicht kannst du ja mal mit deinen Freunden darüber reden?
(Das erinnert mich an dein Bild von dir, bist du da schon weiter gekommen?)

Für dein SvV haben wir ja jetzt schon einige Gründe gefunden, die dahinter liegen könnten. Es ist ja leider nicht so einfach, dass es nur einen Grund gibt, sondern immer mehrere, die irgendwie zusammen spielen und leider auch nicht immer direkt erkennbar sind. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Perfektionismus ein Grund dafür ist, also könnte es durchaus helfen, an deinen Ansprüchen zu arbeiten, damit gar nicht erst so ein hoher Druck zu Stande kommt. Oder wie denkst du darüber?

Okay, das mit den Skills glaube ich dir, dass das ziemlich schwierig ist.
Was mir noch so einfällt: also es gibt ja diese typischen, die du auch schon erwähnt hast.
Dann evtl noch: auf eine Zitrone/Chilli beißen? irgwie sportlich auspowern? (aber da meintest du, es ist schwierig dich da zu motivieren? Vllt nen Boxsack oder sowas?) laut Musik hören? Irgwie mal raus gehen und schreien, kalt duschen? Brausetablette im Mund zergehen lassen? an Ammoniak riechen?
jemanden anrufen und ablenken? Mit nem roten Stift was malen? Also vllt auch aufn Arm, das könnte ja auch mit Blut assoziiert sein bei dir und das könnte vllt helfen? dir n Zettel machen, mit den Nachteilen, oder was es kaputt machen kann?
…
Das sind jetzt so die Sachen, die mir spontan einfallen.

Also bei dem Thema essen, mache ich mir auch etwas Sorgen bzgl deiner Gedanken und Handlungen.
Was heißt denn, du isst viel? Kannst du mir das genauer beschreiben?
Dass du nicht mehr versuchst zu Erbrechen ist schon mal gut!
Zum BMI: das ist totaler quatsch! das ist ein echt doofer Richtwert, den es da gibt. Der ist einfach nicht individuell. Jeder ist ja verschieden und es gibt gewisse Faktoren, die das Gewicht beeinflussen und die sind zwischen den Menschen verschieden, so hat auch jeder sein eigenes Wohlfühlgewicht, unabhängig vom BMI. In der Therapie bei Essstörungen wird das "Zielgewicht" z.B. durch die Gewichte im Laufe der Entwicklung bestimmt, also auch individuell angepasst.
Ich würde dir gerne was vorschlagen, was dein Essverhalten betrifft. Es ist wichtig, regelmäßig zu essen. Vielleicht kannst du versuchen, drei Mahlzeiten am Tag zu haben und zwischendrin Obst zu essen? Und vor allem auch bewusst zu essen, d.h. nicht beim Fernsehen. Dann nimmst du bewusster wahr, wie viel zu isst. Kannst du dir das vorstellen?

Musst du denn Perfekt sein? Oder ist es okay, auch mal Fehler zu haben? Kennst du jemanden der perfekt ist? Da sind wir wieder bei den Ansprüchen..

Dankeschön (= Ich versuche dir immer zu antworten, wenn ich ausreichend Zeit habe, aber morgen und vor allem am 25.12. könnte es etwas schwierig werden. Ich geb jedoch mein bestes (=

Liebste Grüße,
Steffi

Hey,

ich werde den Text jetzt auch immer erst kopieren 😀

Es ist lieb von dir, dass du versuchst dich zu melden während
Weihnachten 🙂 aber es ist ok, wenn wir erst nach Weihnachten
weiterreden, ich glaube während den Feiertagen bin ich auch ziemlich
beschäftigt haha 😀

Also am wichtigsten finde ich glaube ich im Moment das Thema mit meinen
Ansprüchen an mir selbst und auch mein Essverhalten, weil ich mich damit
noch nie richtig auseinandergesetzt habe, es mich aber immer und jeden
Tag beschäftigt. Ich würde das SvV als das unwichtigste von den Themen
halten, weil es nicht jeden Tag ist und ich glaube ich werde auch mal
einige Sachen/ Skills versuchen, die du genannt hast. Alle Themen sind
ja Gründe für die Depressionen, also ist das Hauptthema sowieso meine
Depressionen.

Mit den Depressionen fällt es mir eigentlich nie leichter;

bei einem geregelten Tagesablauf sind es immer dieselben Probleme, die
auf mich zutreffen, immer wieder aufs Neue (z.B. das Aufstehen, der
Unterricht, das Mittagessen, ...)

bei einem Tag, wo ich ihn mir selbst einteilen kann, ist es oft so, dass
ich einen größeren Zeitraum habe für meine "negativen Gedanken". D.h.
entweder ich habe an dem Tag etwas zu tun, was mich davon ablenkt, oder
ich habe nichts zu tun und sitze oft nur zu Hause rum (besonders wenn
ich alleine bin ist es schlimm). Obwohl diese Tage mich entspannen von
dem Schulstress.

Ich werde es mal versuchen, um 22h schlafen zu gehen, kann ja nicht schaden 🙂

Und mit dem Malen ist es so, dass ich für ein Bild mehrere Stunden
brauche, und deswegen einen ganzen Tag mir Zeit nehme dafür, damit ich
keinen Stress bekomme. Aber vielleicht sollte ich auch mal wieder öfters
Zeichnen, das könnte ich unter der Woche auch machen.

EIn Problem ist: wenn mir nichts einfällt oder mir das Bild nicht
gefällt, bin ich auch immer wütend auf mich und habe keine Lust mehr die
nächste Zeit was zu zeichnen. Das könnte auch wieder ein zu hoher
Anspruch an mich selbst sein, zu versuchen, alles perfekt zu zeichnen/
malen.

Wie definiere ich Perfektionimus... ich glaube ich würde es so
definieren: wenn man immer in der Lage ist, glücklich zu sein, und immer
in der Lage ist, andere glücklich zu machen, bzw. sich selbst glücklich
zu machen. Und auch seine Gefühle zum Ausdruck bringen zu können, egal
wie, also vllt auch kreativ oder einfach mit Worten/ Mimik und wenn
niemand an einen etwas kritisieren kann, selbst wenn man Fehler macht.

Es stimmt schon, das ich öfters in einen Konflikt gerate mit meinen
Vater, und er bzw. sein Verhalten war auch ein Grund für den Beginn
meiner Depression damals, deswegen könnte er schon etwas daran beteiligt
sein in irgendeiner Form.

Diese Ansprüche empfinde ich als "anstrebenswert", d.h. wenn man sie
erfüllt, ist man vollends und immer glücklich. Wenn ich sie nicht hätte,
denke ich, hätte ich nichts, worauf ich hin arbeiten will. Allerdings
merke ich nun selber, dass sie "gefährlich" für mich sind, d.h. dass ich
umso unzufriedener mit mir selbst werde, deswegen tun sie mir nicht
allzu gut...

Ich wüsste aber nicht, ob man seine Ansprüche ändern kann, schließlich
ist es etwas, was jeder Mensch für sich individuell besitzt und die sich
besonders im Kindesalter verändern, vielleicht ändern sie sich auch
noch bei mir, schließlich bin ich erst 16.

Aber ich würde auch auf jeden Fall daran arbeiten wollen mit deiner
Hilfe, weil ich selber jetzt bemerke, dass sie mir Druck machen, der mir
vorher nie so wirklich aufgefallen ist.

Fast keiner meiner Freunde weiß von meinen Depressionen, naja, nur eine
Freundin weiß davon. Selbst wenn ich unbedingt mit ihr reden wollte, ich
wüsste nie, was ich sagen soll, und ich bemerke immer, dass ich
eigentlich ein recht zufriedenes Leben führe und glücklich bin, meine
Freunde zu haben.

Mit meinem Bild von mir bin ich noch nicht weitergekommen... Es ist
irgendwie deprimierend, wenn man über sich und seinen Charakterzügen
nachdenkt, und verzweifelt versucht etwas zu finden, und sich
letztendlich doch nicht beschreiben zu können.

Bei dem Thema Essen:
Essen tue ich regelmäßig, drei Mahlzeiten, und zwischendrin auch mal was. Bei mir ist das "viel essen" so, dass ich mehrere Teller esse, dazu Obst oder Gemüse, dann etwas Süßes, also mehr als satt bin und mich teilweise sogar schlecht fühle, also dass ich so viel gegessen habe, dass ich ein bisschen Bauchweh bekomme. Es ist so, dass ich nicht aufhören kann zu essen, auch wenn ich keinen Hunger mehr habe oder Lust dazu habe. Ich will dann einfach mehr essen und ich vermute, dass ich etwas in mir füllen muss, aber ich weiß es nicht genau. Was ich weiß, ist, wenn ich Frust spüre, Schmerz oder Trauer, muss ich immer irgendwas essen. Vielleicht muss ich das füllen bzw. "stillen".
Mir ist es bekannt, dass man bewusster isst, wenn man nicht beim Fernsehen oder so ist. Allerdings tue ich es immer, vielleicht einfach um mir Zeit einzusparen oder ich habe es einfach von meinen Eltern übernommen in meiner Kindheit.

Ich kenne keinen, der perfekt ist, aber ich versuche auch oft mich nicht mit anderen zu vergleichen, einfach um mich auch von den Ansprüchen der Gesellschaft zu schützen. Aber jeder hat Fehler, nur sehe ich meine als zu viel an. Wahrscheinlich sind es die Depressionen, die mein Selbstbild verzerren, sodass ich denke, zu viele Fehler zu haben.

Liebste Grüße, Lisa 🙂

Hey,

es freut mich, wenn du ein paar von den Skills versuchst. Du kannst mir ja vllt. Rückmeldung geben, wie es funktioniert hat oder auch welche gut oder nicht gut waren? Würde mich interessieren.

Okay zur Struktur des Tages, sagst du ja selbst schon, es fällt dir zwar auch schwer, wenn es die Struktur gibt, aber sie ist auch besser, da du dann weniger Zeit für negative Gedanken hast. Vllt. wäre es ganz gut, wenn du dir für die restlichen freien Tage zumindest einen groben Plan machst? In dem du auch verschiedene Aktivitäten, wie malen/zeichnen, mal mit Freunden treffen (wie oft kommt das eigentlich vor?), spazieren gehen ect. einbaust, so dass du nicht allzugroße Zeitfenster hast, in denen nichts zu tun ist? Damit meine ich nicht, dass du dich den ganzen Tag auspowern sollst und ständig auf Achse sein (; Einfach, dass du so einen Mittelweg findest vllt.?
Das Thema Sportverein hatten wir ja schon mal, falls ich mich recht erinnere? Das wäre vllt. auch gut, da du dort mit anderen zusammen bist und etwas unternehmen kannst, was dir Spaß macht?
Gibt es denn Dinge, die dich von den negativen Gedanken ablenken könnten?

Gut, das mit dem Malen kann ich verstehen, aber versuch doch mal, die bewusst nur eine begrenzte Zeit zu nehmen und dann zu sagen: okay, ich höre jetzt auf, egal wie weit ich bin und wie gut ich war, ich kann das ja auch morgen noch weiter machen & vllt gelingt es dir dann am nächsten Tag auch besser? Ich weiß nicht, aber ist mir grad so eingefallen. Dann freust du dich vllt. auch umso mehr darauf? Oder eben Zeichnen (= Wie du denkst, dass es funktionieren könnte.

Wenn du in den Momenten wütend auf dich bist, wenn es ums zeichnen geht, erkenne ich schon den hohen Anspruch dahinter, dass du das immer perfekt machen musst. Ich mein, ist es nicht auch Tagesform abhängig? Manchmal klappt es gut und dann gibt es auch wieder Tage, da geht's eben nicht und das ist ja auch ganz normal. Vllt. hilft es, dir dann diese Gedanken ins Bewusstsein zu rufen?

Okay, deine Definition von Perfektionismus weicht minimal von meinem Verständnis ab. Das ist überhaupt nicht schlimm, da jeder eine Sache ein bisschen anders versteht. Aber so zusammengefasst sehe ich das auch so. Nur der Punkt mit dem Fehler machen, ich denke dazu gehört auch, dass man keine Fehler hat bzw. haben darf. Erkennst du das bei dir? Also fällt es dir schwer Fehler zu akzeptieren/zuzugeben und wenn, reißen sie dich dann runter?

Denkst du denn es ist möglich vollends und immer glücklich zu sein?
Ich meine ja auch nicht, dass du komplett keine Ansprüche mehr haben darfst, aber dass du sie vllt ein wenig niedriger setzt. Also so wie ich oben schon geschrieben habe: von "Ich muss immer perfekt malen können" zu "Ich gebe mein bestes, aber an manchen Tagen funktioniert das Malen einfach nicht so gut".
Ich denke, sowas kann man auch üben. Sich seine Ansprüche/Erwartungen in bestimmten Situationen bewusst zu machen und zu überdenken, ob sie wirklich erfüllbar sind.
Und klar sind Ansprüche individuell, was auch gut so ist. Aber sie können schon zu Problemen führen, wenn sie immer zu hoch sind und dazu führen, dass eine Person sich schlecht fühlt, weil sie sie kaum einhalten/erreichen kann.
Du kannst ja mal versuchen, dich in bestimmten Situationen zu beobachten, gerade dann, wenn du merkst, es geht dir schlecht oder du bist wütend auf dich: dich zu fragen, okay, was ging jetzt voraus, was habe ich erwartet und wie geht's mir jetzt damit?
Vllt hilft es auch Alternativgedanken zu formulieren?
Ich hoffe, ich habe das grad nicht zu verwirrend geschrieben? Ansonsten frag einfach noch mal nach (=

Wenn du mit deiner Freundin reden willst, gibt es dann noch andere Gedanken, die dich davon abhalten?
"eigentlich recht zufriedenes Leben und glücklich bin"? Das klingt für mich eher schwammig und auch, ohne dich angreifen zu wollen, ein bisschen fragwürdig? Könnte es sein, es ist nur ein vorgeschobener Gedanke?
Wenn du möchtest und du denkst es hilft dir, können wir auch zusammen überlegen, wie du es ansprechen könntest und was vllt. die Reaktionen deiner Freundin sein könnte?

Das mit dem Bild von dir verwundert mich ehelich gesagt etwas, da ich den Eindruck habe, dass du dich selbst schon recht gut kennst und auch gut über dich reflektieren/nachdenken kannst…

Thema Essen:
So wie du das beschreibst, warum du so isst, wie du isst klingt es für mich auch. Es ist schon etwas analog zum Selbstverletzen. Es könnten vergleichbare Gefühle sein (beispielsweise innere Leere), vor allem, wenn du dann so viel isst, dass dir schlecht wird oder du Bauchschmerzen bekommst.
Das ist ja auch nicht schlimm, aber vllt. versuchst du es mal, nicht vor dem Fernsehen zu essen?
Du hattest bei den Sachen die dir schwer fallen auch Mittagessen dabei? Nur in der schlechten Phase oder auch generell? Und wieso fällt es dir dann schwer?
Vllt. könntest du versuchen, dir einen Essensplan zu erstellen? Oder dir die Mahlzeiten zu portionieren & dann, wenn die Portion alle ist, auch wirklich nichts mehr zu essen?
Wie geht's mit dem Essen über die Feiertage?

Wieso bist du denn der Meinung, dass du zu viele Fehler hast? Welche sind es denn?

Liebste Grüße,
Steffi