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Thema: Selbstverletzung ...
Hallo Tina,
wenn sich das mit dem Schlafen nicht bald wieder bessert, dass du zumindest wieder ruhiger schläfst, solltest du wirklich nochmal zum Arzt. Ich denke, dass die Anspannung wegen dem Kater schon ausreichen könnte. Aber dauerhafte Schlafstörungen sind gesundheitlich sehr bedenklich!
Das mit deiner Mutter ist ja wirklich heftig. Was wirft sie dir denn konkret vor? Wie reagierst du, wenn sie so redet? Du könntest ihr Vorschlagen, gemeinsam in eine Familienberatung zu gehen, wenn sie mit der momentanen Situation so unglücklich ist. Ich weiß es ist nicht ganz fair, dass du diese Verantwortung jetzt übernehmen sollst, aber ich denke, dass du davon auch profitieren würdest. Die Caritas oder Diakonie haben da immer ganz gute Anlaufstellen.
Ob du mit zum Tierarzt willst oder nicht, kannst du ganz für dich entscheiden. Wenn du möchtest, solltest du es tun, wenn nicht, lass dich zu nichts breitschlagen. Anfangs sehen die Tiere nicht tot aus, sie sehen aus als würde sie schlafen. Auch die Leichenstarre setzt erst später ein. Aber wenn du dich dabei nicht wohl fühlst, mach es nicht nur um deinem Vater einen Gefallen zu tun.
Ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute! Viel Kraft, Mut und Energie.
Ab morgen ist Victoria für dich da und dann kommt ja auch Christine bald wieder zurück.
Schöne Grüße
Regina
Hallo Regina/ Hallo Victoria,
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich nicht mit beim Tierarzt war und mein Kater ist inzwischen eingeschlafen ...
Dann zu den Schlafstörungen; ja, ich weiß, was sie verursachen können und werde sie im Auge behalten, im Moment sind sie jedoch, denk ich, dem Stress geschuldet und meiner inzwischen ordentlichen Bronchitis. Da ich in der Nacht nicht richtig schlafen konnte und eh wie "erschlagen" bin, werd ich heute vermutlich den Großteil des Tages verschlafen.
Meiner Mutter bin ich gestern (auch während sie mit mir geredet hat :/) einfach aus dem Weg gegangen, denn ich wollte mir das einfach nicht anhören und ich denke, dass hätte ich auch nicht gepackt. Sie ließ gestern so Sätze los wie "er war der einzige, der mich geliebt hat" oder halt eben "jetzt lässt sie sich scheiden, wir hier (also timo, papa, ich) taugen ja eh nichts " usw.
Heute Morgen, als ich Tiger verabschiedet habe und dann in seine Box getan habe, damit Papa mit ihm fahren kann, hab ich geweint und Papa auch und wir haben uns in den Arm genommen. Das tat gut, kann ich mir aber mit meiner Mutter überhaupt nicht vorstellen und ich denke, dass ich das auch nie machen werde.
Wie ich jetzt langsam merke, sind offensichtlich Timo und Mama ein "Problem", denn die zwei haben sich ständig in der Wolle und die Streitereien werden zunehmend häufiger (inzwischen mehrmals täglich) und auch heftiger. Timo ist ... mein kleiner Bruder, wobei ich ihn ehr ungern so nenne, denn ich fühle mich mit den gewissen Abstand zu ihm wohler. Ich habe, warum auch immer, Angst vor ihm, so doof das klingt. Er ist um einiges größer als ich und extrem aggressiv und oftmals in seinem Verhalten merkwürdig. Meine Mutter behätschelt ihn zum einen und zum anderen gehen sie sich dann wieder an die Gurgel und keiner kann nachgeben. Sie sagt irgendwas, was er machen soll, er schnauzt sie an und schon geht´s los. Langsam weiß ich mir nicht mehr zu helfen und ich merke, wie Papa damit auch immer mehr überfordert ist. Evtl kannst du mir ja helfen oder Tipps geben, wie ich mit ihm umgehen sollte oder was vllt auch sinnvoll wäre mit ihm zu machen, wenn ich ihn mal beschreibe:
also Timo ist bald 16 Jahre, extrem aggressiv und immer gleich oben draußen, kann mit Kritik überhaupt nichts anfangen, macht weder was für die Schule noch räumt er sein Zimmer auf. Körperhygiene ist für ihn ein Fremdwort oder gar Schimpfwort, durch sein Verhalten hat er schon mehrmals Ärger in da Schule bekommen, ändert aber auch nichts daran und oftmals denk ich, er ist mit der Entwicklung ganz schön hinten dran ...
... Ich bin langsam aber sicher verzweifelt ... So, des musste ich jetzt mal loswerden.
Danke für die schönen Worte und viel Spaß im Urlaub 🙂
LG Tina
Hallo Tina,
ich bin Victoria und Regina hat dich ja schon darüber informiert, dass ich sie nun ablösen werde und Christine dann auch bald wieder für dich da ist. 🙂 Ich hoffe, das ist ok für dich. Wenn irgendwas sein sollte oder ich dir nicht helfen kann, dann darfst du das auch ruhig sagen.
Ich habe mir die ersten Beiträge durchgelesen und dazwischen erstmal nur überflogen, weil es doch ziemlich viel ist. Das hole ich aber noch auf. 😉
Erstmal gute Besserung! Wie geht es dir und deiner Bronchitis?
Was deine Mutter über euch sagt, kingt wirklich abwertend und gemein und ich kann verstehen, dass dich das verletzt und runterzieht. Ich hoffe, dass du weißt, dass es NICHT so ist und dass du nicht wertlos bist, nur weil deine Mutter so über euch redet. Sie tut das zu Unrecht und auch wenn es schwer fällt, darfst du das bitte nicht Ernst nehmen und glauben!
Niemand "taugt nichts" und sie entscheidet erst recht nicht darüber, wer "was taugt" und wer nicht.
Das mit deinem Kater tut mir übrigens sehr Leid! Ich finde es auch verständlich, dass du dir dann nicht vorstellen kannst, mit ihr so zu weinen wie mit deinem Vater und dich von ihr trösten zu lassen. Hat sie das überhaupt versucht oder hat sie gar nicht darauf reagiert?
Es klingt auch alles andere als "doof", dass du Angst vor Timo hast. Wenn er so aggressiv ist, ist es klar, dass du Abstand zu ihm wahren willst, auch wenn er dein Bruder ist.
Es ist toll von dir, dass du dir so viele Gedanken machst und dir überlegst, was du tun könntest, um besser mit ihm auszukommen! Die meisten würden ihn wohl eher ignorieren...
An deiner Stelle würde ich versuchen, nicht auf sein aggressives Verhalten einzugehen, d.h. nicht genauso aggressiv werden wie er und auch nicht beleidigend werden, aber das machst du bestimmt sowieso nicht? Falls du es mal geschrieben haben solltest, wie du in solchen Situationen reagierst, dann habe ich es wohl überlesen, sorry!
Zeig ihm, dass du dich nicht provozieren lässt, aber konfrontier ihn vielleicht auch mit seinem Verhalten und frag ihn, warum er das tut?
Kommt man in Situationen, in denen er so aggressiv wird, überhaupt noch an ihn ran oder ist dann jedes Wort, das man sagt, falsch und ein Grund für ihn, sich noch mehr aufzuregen?
Wenn es so emotionsgeladen ist, dann hilft manchmal auch eine Person, die ansonsten nichts mit der Familie zu tun hat. Meinst du, er könnte sich dazu bewegen lassen, mit deiner Mutter (und dir?) zu einer Beratungsstelle für Etlern und Jugendliche zu gehen?
Du scheinst fürsorglich zu sein und das ist auch sehr lieb von dir, aber vergiss nicht, dass du auch auf dich selbst achten musst! Natürlich fragst du dich, was du mit deinem Bruder machen könntest, um zu helfen, aber letztendlich sind deine Eltern dafür verantwortlich, ihn zu erziehen und sich um ihn und sein problematisches Verhalten zu kümmern. Vielleicht versuchst du mal, dir das öfter zu sagen und dich von ihm abzugrenzen? Es tut dir bestimmt nicht gut, wenn du seine Probleme sozusagen übernimmst und die ganze Zeit darüber nachdenkst und dich dann schlecht fühlst! Es funktioniert bestimmt nicht sofort, aber versuch, dir das selbst klar zu machen!
Nicht verzweifeln, du schaffst das alles! Du hast schon so vieles ausgehalten und bist doch so stark und tapfer!
Liebe Grüße 🙂
Hallo Victoria,
schön, dass du Regina vertrittst 🙂
Mir geht es inzwischen bisschen besser, allerdings sind meine Hauptnahrungsmittel zur Zeit Schleimlöser und so Zeug, eines ekeliger, wie das andere, aber ok, was sein muss, muss sein und solange es hilft 😀
Kein Problem, dass du nicht alles im Detail weißt, hab hier ja inzwischen auch echt viel geschrieben, aber so konnte ich alles mal loswerden und dann ging´s mir deutlich besser, zwar Stück für Stück, aber immerhin. Mir ist schon klar, dass sich das alles nicht in Luft auflöst oder so.
Also meine Mutter kam bist jetzt immer nur mit Anschuldigungen oder so was zu mir, aber bis jetzt kam nie die Frage, wie es mir eigentlich geht. Auch wegen der Bronchitis nicht, ich lag zwar gestern eigentlich fast ausschließlich im Bett und hab auch viel geschlafen, aber sie kam auch nicht auf die Idee, mich zu fragen, wie es mir geht oder so, aber das ist eigentlich nichts all zu Ungewöhnliches, das ist meistens so.
Ich geh immer dann, wenn Timo laut wird, oder ignorier ihn halt eben, wie meine Mutter auch. Ich denke, dass ich da auch in solchen Situationen nicht recht viel mehr machen kann, also geh ich, lass ihn runterkommen und lauf ihm erst mal nicht mehr über den Weg.
Ehrlich gesagt, denke ich nicht, dass meine Mutter oder Timo zu einer Beratungsstelle gehen würde und ich persönlich ... bin hin und her gerissen, aber es wäre vllt. schon eine Option.
Also wenn Timo richtig oben draußen ist, dann kommt man eigentlich nicht mehr an ihn ran, aber das finde ich nicht verwunderlich, denn ich denk, es macht es nicht besser, wenn er oben draußen ist und meine Mutter dann aber noch zurück schreit, dann schaltet er auf Durchzug und geht in sein Zimmer, wobei oftmals ihm meine Mutter dann noch hinterherläuft und weiter rumschimpft, was sicherlich nicht gerade klug ist.
Ja, ich weiß, dass ich auf mich achten sollte, deswegen werd ich mich auch erst mal aus denen ihren Streitereien raushalten, nur ich frag mich halt, wie lange das noch gut geht, weil zwei tickende Zeitbomben in einem Haus ... klingt nicht so gut 🙂
LG Tina
Hallo Tina :),
Ich hoffe, dass du auch noch bisschen was anderes isst, auch wenn der Schleimlöser so lecker ist. 😉
Gute Besserung nochmal!
Es löst sich nie alles in Luft auf, aber du kannst lernen, besser mit den Problemen umzugehen und dabei ist es ganz bestimmt hilfreich, dass du aufschreibst, was dich beschäftigt und es mal "rauslässt".
Sonst ist es klar, dass sich in dir ganz viel Druck aufstaut...aber das weißt du auch selbst. 😉
Ich finde es schade, dass deine Mutter dich nicht fragt, wie es dir geht oder sich um dich kümmert. Macht sie dir nichtmal einen Tee oder bringt dir etwas Obst? Das ist kein großer Aufwand, wirkt aber manchmal Wunder. Ist dein Vater denn selten zu Hause oder schaut er ab und zu nach dir?
Würdest du mit ihm darüber reden, wie dein Verhältnis zu deiner Mutter ist oder hast du das schon versucht?
Dass du Timo aus dem Weg gehst, wenn er so laut wird, finde ich auch in Ordnung. Wahrscheinlich hast du Recht und es ist am besten, ihn dann in Ruhe zu lassen.
Warum meinst du, dass deine Mutter und dein Bruder nicht zu einer Beratungsstelle gehen würden?
Glaubst du denn, dass deine Mutter überhaupt will, dass sich was bei euch zu Hause ändert oder will sie einfach ihre Wut an euch auslassen und braucht das?
Wenn ja, dann ist sie vielleicht trotzdem bereit, mal mitzukommen, wen du selbst schon da warst? Versuchen könntest du es und eigentlich spricht doch nichts dagegen, zumindest mal alleine hinzugehen, oder?
Liebe Grüße 🙂
Hallo Tina,
ich bin's nochmal ;). Ich habe eben noch mehr Beiträge gelesen und dann gesehen, dass du das Verhältnis zu deinem Vater beschrieben hast... das hört sich fast so an, als hätte er aufgegeben, gegen deine Mutter anzukommen?
Deine Eltern sind bestimmt schon seit langer Zeit in einer Beziehung und ich könnte mir vorstellen, dass dein Vater vielleicht am Anfang noch versucht hat, mit ihr darüber zu reden, wie sie sich verhält. Frag ihn doch mal, wenn du das möchtest und sag ihm, wie das auf dich wirkt?
Liebe Grüße 🙂
Hallo Victoria,
also körperlich gehts mir inzwischen bisschen besser und hab auch bisschen Kuchen gegessen, der ist schön weich 🙂
Ja, inzwischen bin ich auch so schlau, um zu wissen, dass verdrängen von Problemen usw. nicht gerade der klügste Weg ist, denn es kommt alles wieder, musste ich selbst erfahren 🙂
Nein, meine Mutter hat nichts dergleichen getan und gestern haben wir glaub ich bis auf ein "hallo" nicht viel geredet. Ich warte jetzt aber erst mal ab, denn des ist für mich bisschen zu viel und werd auch nicht auf sie zugehen, so lange sie so drauf ist, das hat wenig Sinn.
Papa sorgt sich schon um mich, fragt auch nach, wie es mir geht oder so was eben. Doch, er ist schon auch zu Hause, vor allem im Sommer, wenn seine Schicht aufhört. Allerdings hat er halt eben noch Nebenjobs, aber ich denke, dass er sich schon darum bemüht, auch da zu sein und irgendwas mit zu machen oder so.
Ich denke schon, dass Papa anfangs versucht hat, mit ihr zu reden, aber inzwischen ist er entweder damit überfordert, also mit ihr und ihrem Verhalten, oder er hat die Hoffnung auf eine Änderung aufgegeben, beides könnte ich verstehen.
Ich denke, dass weder Timo noch meine Mutter zu einer Beratungsstelle gehen würden, weil sie mit der Situation relativ zufrieden sind, denk ich. Keiner von beiden würde je den Schritt gehen und sagen, hier stimmt was gewaltig nicht und das muss man ändern. Auch ich würde denk ich nicht gehen, denn ich hab ein ungutes Gefühl, außerdem müsste ich ihnen dann sagen, wohin ich gehe, da sie ja alles bis ins kleinste Detail kontrollieren. Um ehrlich zu sein, hab ich selbst die Hoffnung aufgegeben, dass sich hier irgendetwas ändert, ich hoff nur, dass ich nach der Schule den Absprung schaffe, mir ein eigenes Leben aufbaue und möglichst viel Abstand gewinne, des ist derzeit so der einzige Trost, denn freiwillig länger mitmachen werde ich das hier nicht und das kann mir auch keiner übel nehmen, find ich.
Ich habe zwar ein besseres Verhältnis zu Papa, aber so wirklich reden tun wir nicht miteinander. Klar, wir albern mal rum oder so, aber ich bin noch nie mit Problemen zu ihn gegangen oder so, ich hab bis jetzt immer alles ziemlich alleine geschaukelt und das werd ich auch weiterhin machen, denn mir fehlt da irgendwie die Basis, das Vertrauen und dieses Vertrauen fehlt mir in der kompletten Familie. Ich war schon immer ehr die, die etwas hier alleine durchgezogen hat, weil mir eben das Vertrauen gefehlt hat und das wird sich auch nicht mehr groß ändern, denk ich.
Vielleicht ist es bisschen verwirrend geworden, ich hoff, du kannst meinen Gedanken (-sprüngen) folgen 😉
Ich weiß nicht, ob du es schon gelesen hast, aber ich war mit Regina drüber, was ich zu meiner Lehrerin sagen könnte, da wir derzeit in Psychologie psychische Störungen als Thema haben und da kommt svv, magersucht, drogenabhängigkeit mit vor und naja, mit Drogen und Entzug und mit SVV hab ich selbst gerade zu tun und Magersucht hatten 3 Personen im näheren Umfeld. Ich denk mal, dass Magersucht nicht mehr so das Problem sein dürfte, allerdings SVV und Drogen, denn damit hab ich noch nicht so ganz abgeschlossen. Hast du evtl Vorschläge, wie ich ihr das sagen könnte? Ich befürchte nämlich, dass da nicht drum rum kommen werde, aber dann hätte ich zumindest mal was parat, falls ich es brauche.
LG Tina
Hallo Tina :),
freut mich, dass es dir etwas besser geht. Hoffentlich geht es so weiter und du erholst dich endlich! 🙂
Hast du deine Mutter mal denn gefragt, ob sie zufrieden mit der Situation ist?
Wenn sie alles kontrollieren, dann könntest du sagen, dass du zu einer Freundin gehst oder zu deinem Kumpel, von dem du geschrieben hast. Das können sie doch nicht überprüfen?
Und du hast Recht: Dir kann und wird es keiner übel nehmen, wenn du von deiner Mutter und Timo weg willst und dich nach Abstand sehnst und du wirst es auch schaffen, rauszukommen! Ganz so schwer ist das gar nicht. 🙂 Ist es eine Option für dich, schon auszuziehen, bevor du die Schule beendet hast?
Warum glaubst du denn, dass deine Lehrerin verlangen wird, dass du was zu SVV und Drogen sagst, wenn du betroffen bist? Und wenn sie das tun sollte, dann sag doch, dass du selbst Erfahrungen damit gemacht hast und nicht darüber reden möchtest. Es sei denn, du willst darüber reden, dann kannst du das natürlich machen, aber es hörte sich in deinem Beitrag nicht danach an?
Hast du Angst davor, dass sie dich vor deinen Mitschülern fragt?
Liebe Grüße 🙂
Hallo Victoria,
nein, ich habe meine Mutter dazu nicht gefragt und ich denk, das möchte ich auch nicht :/
Ja, das könnte ich machen, da würde ich zwar lügen, aber naja, es wäre ne Option.
Ich weiß nicht, denn ich möchte nicht die Schule wechseln oder so was ...
Ich glaub, du hast mich falsch verstanden 🙂 ich versuch´s nochmal zu erklären, ja? vielleicht war es etwas zu verwirrend.
Die Lehrerin wird nicht verlangen, dass ich darüber rede oder so, sie weiß es ja auch gar nicht. Mir ging es mehr darum, dass ich befürchte, dass ich damit ein Problem habe, wenn wir das durchnehmen, denn wir haben in der letzten Stunde mit "Depressiven Episoden (F32)" angefangen, aber eben auch allgemein und da macht sich bei mir schnell wieder diese Unruhe bemerkbar und da ich nicht einfach 3 Stunden oder so fehlen kann, hab ich mit Regina darüber geredet, was ich zu der Lehrerin sagen könnte, also sowas wie "... ist in meinem näheren Umfeld aktuell und daher würde ich gerne von dem Thema etwas Abstand nehmen", also ich mein damit, dass ich dann vielleicht nicht unbedingt aufgerufen werde oder so.
Noch was anderes: seit gestern etwas kamen die Gedanken wieder hoch, bezüglich Drogen, obwohl mein Entzug jetzt schon seit mehreren Monaten vorüber ist ... ist das normal oder sollte ich wieder mehr aufpassen?
LG Tina
Hallo Tina,
generell will ich natürlich nicht zum Lügen animieren, aber in dem Fall ist es bloß Selbstschutz. 😉 Ansonsten könntest du auch einfach sagen, dass du jetzt zu einer Beratungsstelle gehst oder meinst du, sie könnte es irgendwie verbieten?
danke für die Erklärung, es war nicht verwirrend, ich habe die Beiträge dazu leider erst jetzt gelesen.
Ich schätze, es ist normal, dass dich das Ganze aufwühlt , aber du könntest es bestimmt schaffen,zu der Lehrerin zu gehen und sie danach fragen, ob du was mit ihr allein besprechen kannst. Wie wäre es, wenn du ihr sagst, dass dich die Themen, die ihr gerade besprecht, an deine eigenen Probleme erinnern (oder wie Regina vorgeschlagen hat, an Probleme deiner Freunde/aus aus deinem Umfeld) und dass dich das sehr belastet.
Du könntest sie fragen, wie du damit umgehen sollst, damit du dich nicht dazu gezwungen siehst, einfach gar nicht zu erscheinen. Ich hoffe, dass sie dir entgegen kommen wird! Ihr werdet eine Lösung finden, aber sprich sie an, ok? Es erspart dir anschießend vielleicht unnötigen Stress, wenn sie etwas Rücksicht auf dich nimmt!
Was glaubst du denn, warum du wieder öfter an Drogen denkst und wie lange ist es her, dass du das letzte Mal welche konsumiert hast? Ich denke nicht, dass es schlimm ist, wenn du mal daran denkst, aber vielleicht kannst du dir nochmal bewusst machen, wieso du sie nicht mehr nimmst?
Da ihr das Thema auch in der Schule behandelt, könnte ich mir vorstellen, dass es auch daran liegt.
Du wirst nicht einfach wieder welche nehmen, das hast du bisher nicht getan und wirst es auch weiterhin nicht tun!
Du schaffst das!
